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Zürich (awp) - Die zur Orascom Development Holding AG gehörende Andermatt Swiss Alps entwickelt sich "planmässig". Neben den verkauften und reservierten Wohneinheiten im abgelaufenen Jahr gibt es einer Mitteilung der Andermatt Swiss Alps vom Mittwoch zufolge auch bereits im Januar erste Erfolge zu vermelden.
Per Ende 2010 wurden Kauf- und Reservationsverträge für Eigentumswohnungen und Villen im Umfang von 102 Mio CHF abgeschlossen. Seit Jahresbeginn seien Verträge für weitere 9 Mio CHF dazugekommen. Im einzelnen seien bis Ende 2010 Kaufverträge im Umfang von 62 Mio CHF und seit Jahresbeginn für weitere 13 Mio CHF notariell beurkundet worden. Reservationsvereinbarungen mit entsprechenden Anzahlungen bestanden Ende 2010 im Umfang von 40 Mio CHF, aktuell seien es noch 36 Mio CHF.
VERKAUFTE WOHNEINHEITEN FÜR 120 MIO CHF ANGESTREBT
Im laufenden Jahr 2011 sollen sich die Verkäufe weiter positiv entwickeln. "Mein Ziel sind Reservationen, die sich möglichst bis zum Jahresende in Verkäufe umwandeln, in Höhe von 120 Mio CHF", sagte Orascom-CEO Samih Sawiris vor den Medien in Zürich. Durch den bereits gut angelaufenen Januar sieht er sich dabei auf gutem Weg. "Das Ziel ist nicht zu hoch gegriffen", so Sawiris.
Ob dieses Ziel nun mit dem Verkauf von Appartements in den Wohnhäusern, Einheiten im Hotel The Chedi oder mit Villen erreicht werde, sei zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht wichtig, sagte er weiter. Derzeit sei die Verteilung sehr gut. Wichtig werde es erst, wenn sich in einigen Jahren eine Art Trend hin zu einer bestimmten Objektart zeigen sollte.
Unwichtig sei auch der tatsächliche, gesamte Projektumfang von Andermatt. "Ob es nun 1,2 oder 1,5 oder 1,8 Mrd CHF sein werden, ist derzeit nicht wichtig für uns", so Sawiris. Auch der genaue Zeitpunkt, zu dem das gesamte Projekt realisiert wird, sei unwichtig. Sobald die beiden Hotels eröffnet seien, werde Andermatt als Destination angenommen, alles darüber hinaus sei zusätzlicher Gewinn für die Gesellschaft. Zudem seien die Kosten für Orascom durch die Anzahlungen der Kunden gering.
WEITER 4 VILLEN VERKAUFT - KEIN ZEITDRUCK
Mit Blick auf die einzelnen Immobilien wurden im Hotel The Chedi derzeit 7 Wohneinheiten verkauft nach 5 verkauften Einheiten zum Ende Dezember 2010, erläuterte Gérard Jenni, Geschäftsführer von Andermatt Swiss Alps. Unverändert reserviert seien 8 Einheiten. In den Wohnhäusern sind 7 (Dezember: 4) Wohnungen verkauft, 10 (Dezember: 11) seien reserviert. Bei den Villen beträgt der Verkaufsstand unverändert 4 Einheiten, Reservierungen gibt es derzeit wie schon Ende Dezember keine. Für die Villen will sich Sawiris keine Fristen setzen. "Kunden, die ein so teures Objekt erwerben, wollen sich Zeit lassen", sagte der Orascom-Chef.
"Insgesamt hat sich der Januar bis dato sehr positiv entwickelt", so Jenni. Es habe zwar Annulationen gegeben, allerdings seien einige auch Verschiebungen zwischen den Appartementhäusern und dem Hotel The Chedi gewesen. Effektiv seien 3 Reservationen verloren worden, so der Andermatt Swiss Alps-Chef.
Von den Kunden stammten 41% aus der Schweiz und 42% aus dem restlichen Europa. Die 2010 angelaufenen Bautätigkeiten für das erste von sechs Hotels, für die unterirdische Gebäudeplattform "Podium", für Infrastrukturanlagen sowie für den Golfplatz sollen im Frühjahr ausgeweitet werden.
2011 seien Ausgaben für rund 100 Mio CHF geplant. Unter anderem soll beim Hotel "The Chedi Andermatt" der Rohbau abgeschlossen werden. Das sei nötig, damit mit den Innenarbeiten begonnen und der Zeitplan eingehalten werden kann. Zudem würden weitere Wohnungen für den Verkauf vorbereitet. Der Fokus der Verkaufsaktivitäten liege nach wie vor in der Schweiz, Deutschland, Grossbritannien, Italien sowie Skandinavien und den Beneluxstaaten. Die bisherigen Ausgaben für das Andermatt-Projekt beliefen sich auf 136 Mio CHF.
Die Orascom-Aktie verlieren nach einem freundlichen Start gegen 12.40 Uhr bei überdurchschnittlichen Volumen 1% auf 49,50 CHF. Analysten führen dies bzw. den gestrigen Kurssturz der Aktie allerdings insbesondere auf die Unruhen in Ägypten, wo Orascom einen Grossteil seines Umsatzes macht, zurück. Der Gesamtmarkt (SPI) legt derweil 0,4% zu.
dm/uh

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