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Orientierungslauf- EM in der Ukraine: Schweiz mit Medaillen-Chancen

Simone Luder, Leaderin des Schweizer Frauen-Teams. Keystone

Von Freitag bis Dienstag (30.06.-04.07.) tragen die Orientierungs- Läuferinnen und -Läufer in Trukawets (Ukr) die ersten Europameisterschaften (EM) der "neuen Zeitrechnung" aus. Das Schweizer Team geht mit guten Chancen auf Spitzenplätze an den Start.

Dieser Inhalt wurde am 29. Juni 2000 - 12:19 publiziert

Das Schweizer Frauen-Team strebt zumindest eine Staffel-Medaille an. Die Männer-Staffel rechnet mit einem Diplom-Platz.

Die letzten Europameisterschaften haben 1962 in Löten (No) und 1964 in Le Brassus (Sz) stattgefunden. Daraus entstanden ab 1966 die Weltmeisterschaften. Auf Anregung osteuropäischer Länder wurden die Kontinental-Titelkämpfe wieder ins Leben gerufen.

Als Favoriten in den Einzelprüfungen der EM 2000 gelten die Norweger Hanne Staff und Björnar Valstad. Bei den Staffeln ist die Ausgangslage offener.

Fortsetzung des Medaillensegens?

Knüpfen die Schweizer Karten- und Kompass-Spezialisten an die Leistungen ihrer Vorgängerinnen und Vorgänger bei den ersten beiden EM-Austragungen an, so gäbe es Medaillen. In Löten wurde die Frauen-Staffel 1962 Dritte. Im Waadtländer Jura wurde Margrit Thommen 1964 Europameisterin; Alex Schwager holte im gleichen Jahr Silber und die Frauenstaffel kam auf Platz 2.

Grösse Schweizer Hoffnung: Simone Luder

In den Karpaten im Jahr 2000 scheint aus Schweizer Sicht vor allem Simone Luder, die national dominiert und auch international für Aufsehen gesorgt hat, zu einem Spitzenplatz fähig zu sein.

Die 22-jährige Burgdorferin hat sich mit ihrem Weltcup-Sieg in Australien und starken Leistungen in den grossen skandinavischen Staffel-Prüfungen in diesem Frühjahr auch bei der internationalen Konkurrenz Respekt verschafft.

Bei den Männern hat sich unter anderen der 32-jährige Routinier Thomas Bührer für die EM ganz gezielt vorbereitet.

Das Programm der EM in Truskawets (Ukr): Freitag, 30. Juni: Staffeln. Samstag, 1. Juli: Qualifikation Klassische Distanz. Montag, 3. Juli: Klassische Distanz. Dienstag, 4. Juli: Kurzdistanz.

Das Schweizer EM-Aufgebot: Männer: Urs Altorfer (Bertschikon), Thomas Bührer (Zürich), Urs Müller (Sitterdorf), Matthias Niggli(Tägertschi), Christoph Plattner (Dornach), Christoph Schilter (Boll BE). Frauen: Brigitte Grüniger (Zürich), Simone Luder (Tägertschi), Barbara Schulthess (Wetzikon), Annemarie Sieber (Davos-Clavadel), Käthi Widler (Zürich), Brigitte Wolf (Visp).

swissinfo und Agenturen

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