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Zürich (awp) - Die Lebensmittel-Gruppe Orior ist im Ausland noch sehr schwach vertreten, will das aber in den nächsten Jahren ändern. "Wir streben längerfristig einen Umsatzanteil von ca. 25% an", sagte Konzernchef Rolf U. Sutter im Interview mit AWP. Zu welchem Zeitpunkt das sein werde, könne er allerdings noch nicht sagen. Um auf diesen Umsatzanteil zu kommen, dürfte es Zukäufe brauchen. Man habe eine Longlist und eine Shortlist von möglichen Übernahmekandidaten, so Sutter, wobei man dafür genau definierte Kriterien habe. Er sagt aber auch: "Wir sind nicht auf einer Riesenakquisitionstour. Wenn wir nichts Passendes finden, lassen wir es lieber sein."
Die in den Bereichen Fleischveredelung und Convenience-Food tätige Gruppe, zu der u.a. die bekannten Marken Rapelli, Ticinella, Spiess, Le Patron, Pastinella, Fredag oder Natour Gourmet gehören, hat laut Sutter das erste Halbjahr 2010 im Rahmen der Erwartungen abgeschlossen. "Wir machen keine riesigen Umsatz- oder Rentabilitätssprünge, wollen aber - wie wir das seit Jahren tun - stetig vorankommen." 2010 dürfte bezüglich Konjunktur ein Übergangsjahr werden, meint der Konzernchef zwar. Für Orior sei aber vor allem der private Konsum in der Schweiz massgeblich, und der habe sich ja bisher ausserordentlich positiv gehalten.
Orior macht rund 60% des Umsatzes in der Fleischveredelung und 40% im Convenience-Bereich. Da Convenience eine "never ending story" sei, die das Essen in den nächsten zehn Jahren nochmals revolutionieren werde, werde der Umsatzanteil dieses Bereichs "sicher zunehmen", meint Sutter. Grosses Potential sieht er auch im Gastronomie-Geschäft. "Dabei geht es nicht um Wachstum mit Produkten, sondern mit Konzepten", meint er. Bei all den vielen Riesen-Events, die irgendwo in der Schweiz stattfänden, könne man davon ausgehen, dass "wir irgendwie involviert sind".
Die Aktien von Orior sind nun seit knapp drei Monaten an der Schweizer Börse SIX handelbar. Für den CEO hat sich damit aber "nicht allzu viel" geändert. Man habe die Gruppe bekanntlich mit Finanzinvestoren als Hauptaktionäre aufgebaut. Und: "Grosse Transparenz in Sachen Information war schon immer unser Credo - und dies wollen wir auch in Zukunft so halten." Das Management, das einen subtantiellen Anteil an der Gesellschaft hält, dürfte seine Aktien behalten, glaubt Sutter: "Ich kann zwar nicht für meine Kollegen sprechen, aber ich gehe davon aus, dass wir noch lange dabei bleiben werden."
Das ganze Interview ist zu lesen im Premium-Dienst von awp.
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