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Oxygen Biotherapeutics strebt Sekundärkotierung an SIX an (AF)

Dieser Inhalt wurde am 13. April 2010 - 16:00 publiziert

(Meldung erweitert um Aussagen des CEO)
Zürich (awp) - Mit dem US-Biotechunternehmen Oxygen Biotherapeutics Inc. kündigt sich ein weiterer Börsengang in der Schweiz ab. "Wir streben eine Sekundärkotierung an der SIX an", sagte Verwaltungsratspräsident und CEO Chris Stern heute Dienstag am "Swiss Equity biotech day" in Zürich. Rund ein Drittel der 11'000 Aktionäre seien Schweizer. "Wir müssen für genügend Liquidität in unseren Titeln sorgen", begründet er den Schritt.
Zuvor hatte die "Handelszeitung" im Rahmen eines Vorabdrucks (13.04.) gemeldet, dass der Gang an die Schweizer Börse SIX beschlossene Sache sei. Die Aktie soll spätestens ab 15. Juli gehandelt werden, so das Blatt.
"Aus Investorensicht ist die Schweiz ein Hotspot", sagt Stern. "Die Investoren hören zu und denken längerfristig, was in dieser Branche nötig ist. Dieses intelligente Investorenpublikum hebt die Schweiz ab von allen andern Finanzmärkten der Welt."
Oxygen ist bereits seit dem 15. Januar an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet. Aber die USA würden zunehmend unattraktiver für den Börsenhandel. Deshalb habe er sich nun für die Zweitkotierung in der Schweiz entschieden, sagte Stern.
Oxygen Biotherapeutics ist auf therapeutischen Sauerstoff spezialisiert, zentrale Innovation und Hauptprodukt ist der Wirkstoff "Oxycyte". Neueren Datums ist die Lancierung der Sauerstoff transportierenden Kosmetik-Linie "Dermacyte". Insgesamt verfüge das Unternehmen über fünf Technologie-Pipelines, denen allen "substanzielles Marktpotenzial" attestiert wird. Weiter verfüge das Unternehmen über 54 Patente und Patentanwendungen, hiess es.
Derzeit führt das Unternehmen Phase-IIb-Tests für Oxycyte bei Probanden mit traumatischen Hirnverletzungen (TBI) durch, die im Juli 2011 abgeschlossen werden sollen. Im Erfolgsfal sollen für Phase-III-Studien Partner gefunden werden. CEO Stern verspricht sich davon eine deutliche Senkung der Mortalitäts- und Morbiditätsrate. Diese betrage derzeit bei den überlebenden 44% der TBI-Opfer 56% bzw. 50%. Auch für die Kosmetik-Anwendungen sollen geeignete Partner gefunden werden.
Das Unternehmen hat kürzlich eine Finanzierungsrunde über 20 Mio USD mit dem Vatea Fund abgeschlossen. Oxygen beschäftigte Ende 2009 21 Mitarbeiter.
ra/ps/rt

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