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Baar (awp) - Die Partners Group Holding AG blickt mit einer Steigerung der verwalteten Vermögen sowie des Neugeldzuflusses auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2010 zurück. "Die ersten sechs Monate waren schon ein Highlight", sagte CEO Steffen Meister in einer Telefonkonferenz am Dienstag. Auch der Blick in die Zukunft sei positiv - der Vermögensverwalter zeigt sich optimistisch für die zweite Jahreshälfte und erhöhte sein Ziel für den Neugeldzufluss für das Gesamtjahr.
In der ersten Jahreshälfte konnten die Assets under Management (AuM) auf 26,5 Mrd CHF gesteigert werden. Per Mitte 2009 waren es 24,9 Mrd CHF gewesen, wie der auf alternative Anlagen spezialisierte Vermögensverwalter mitteilte. Im ersten Halbjahr wurden den Angaben zufolge Vermögenszuflüsse von 3,0 Mrd CHF generiert, in den ersten sechs Monaten des Vorjahres hatte der Neugeldzufluss noch bei 1,4 Mrd CHF gelegen.
WÄHRUNGSENTWICKLUNG BLEIBT WICHTIGER FAKTOR
Die Entwicklungen am Devisenmarkt bleiben ein bedeutender Faktor. Hauptsächlich die Abwertung des Euro gegenüber dem Schweizer Franken habe die verwalteten Vermögen um 1,8 Mrd CHF beeinträchtigt. Die dominierende Geschäftswährung sei mit einem Anteil von rund 70% an den verwalteten Vermögen der Euro, 25% entfallen auf den US-Dollar und 5% auf andere Währungen.
Durch diesen hohen Anteil an Euro-Assets bleibe die Sensitivität gegenüber der Gemeinschaftswährung weiterhin am grössten. So rechnet der Vermögensverwalter beispielsweise bei einer Auf- bzw. Abwertung des Euros gegenüber dem Franken um 1% mit einem Einfluss von +/- 70 Basispunkten auf die Vermögensbasis. Beim US-Dollar sieht das Unternehmen diesen Wert entsprechend bei +/- 25 Basispunkten.
ERWARTUNGEN ÜBERTROFFEN
Mit den Ergebnissen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Von AWP befragte Experten hatten AuM in Höhe von 26,0 Mrd CHF und Neugelder von 2,2 Mrd CHF erwartet. Die Aktie honorierte die Zahlen sowie den höheren Ausblick mit Kursgewinnen von rund 2,5% bis zum späten Vormittag, während der SPI rund 0,9% zulegte.
"Der starke Neugeldzufluss macht deutlich, dass die Partners Group innerhalb der Branche eine gute Position einnimmt", kommentierte Vontobel-Analyst Tobias Brütsch. Allerdings stelle das hohe Engagement in Euro angesichts der derzeitigen Unsicherheiten am Devisenmarkt ein Risiko dar.
Marc Effgen von Helvea sprach von sehr soliden Zahlen. Diese hätten die Vorteile einer breiten Produktpalette gezeigt. Auch Deutsche Bank-Experte Till Leisner zeigte sich zufrieden und beurteilt das Geschäftsmodell als weiterhin stabil. Der Neugeldzufluss dürfte zudem wenig von den Diskussionen um das Bankgeheimnis betroffen sein.
MARKTANTEILSGEWINNE, HÖHERER AUSBLICK
Partners Group gewinnt Gründungspartner und Executive Vice-Chairman Urs Wietlisbach zufolge weiterhin Marktanteile. Diese Entwicklung sei zudem in den ersten sechs Monaten des Jahres schneller verlaufen als erwartet. Für die zweite Jahreshälfte werde eine starke Nachfrage nach Produkten, die sich auf in Zahlungsschwierigkeiten geratene Verkäufer, Lösungen zur Finanzierung von Kapitalstrukturen und Inflationsschutz ausrichten, erwartet. Es gebe bereits Kapitalzusagen in Höhe von insgesamt 2,1 Mrd EUR.
Aufgrund des attraktiven Investitionsumfeldes und dem nachhaltigen Interesse seitens der Kunden erhöhte das Unternehmen das Neugeldziel für 2010. Wurden bislang 4 bis 5 Mrd CHF angepeilt, werde nun ein Neugeldzufluss von 5,0 bis 5,5 Mrd CHF oder rund 4 Mrd EUR erwartet. In Zukunft soll der Ausblick verstärkt auch in Euro angegeben werden, da diese Entwicklung besser vorhersagbar sei.
Den detaillierten Zahlenausweis für das erste Halbjahr 2010 publiziert Partners Group am 6. September 2010.
dr/ra

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