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Zürich (awp) - Das Luxusimmobilienunternehmen Peach Property hat im Geschäftsjahr 2010 die Erträge deutlich gesteigert. Durch Währungsverluste und höhere Aufwendungen durch die Entwicklung von Liegenschaften sowie des Börsengangs lag der Gewinn nur in etwa auf Vorjahresniveau. Der Börsenneuling will seinen Aktionären eine Dividende zahlen und ist für die weitere Entwicklung zuversichtlich.
"Die Peach Property Group hat 2010 bei ihren Entwicklungsprojekten wichtige Meilensteine erreicht", wird CEO Thomas Wolfensberger in der Mitteilung vom Mittwoch zitiert. Die Entwicklung der Projekte verlaufe planmässig.
Die Aktionäre sollen eine erstmalige, steuerfreie Dividende von 1,00 CHF erhalten und auch in Zukunft will Peach eine regelmässige und stabile Ausschüttung leisten. "Das Dividendenniveau liegt zwar über dem Geldmarktzins, ist aber doch so niedrig, dass es durchweg gehalten werden wird", verspricht der Firmenchef.
ERTRAGSPLUS - 2011 NUR EIN PROJEKT FERTIG
Die konsolidierten Erträge wurden auf 84,4 Mio CHF fast verdreifacht. Der Ertragssprung sei insbesondere dem Verkaufserlös von Projekten in Deutschland von 44,9 Mio CHF zu verdanken. Hinzu kam ein Gewinn aus dem Verkauf von Anteilen an der Beach House AG von 19,5 Mio.
Bereits Anfang März hatte das Unternehmen erste Eckdaten bekannt gegeben. Demnach stieg der EBIT im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 um rund 20% auf 21,3 Mio CHF, das Jahresergebnis lag bei 18,0 Mio und damit rund 1% unter dem Vorjahresniveau. Hier habe sich der starke Franken mit 2,9 Mio negativ ausgewirkt.
Im laufenden Jahr wird lediglich ein Verkaufsertrag aus den letzten Wohnungen des Projektes 106 Living in Berlin erwartet. Ansonsten würden im laufenden Jahr keine weiteren Projekte abgeschlossen, sagte CEO Wolfensberger. Bei den laufenden Projekten seien aber gute Vertriebserfolge zu verzeichnen. Für 2012 sei dann die Fertigstellung mehrerer Projekte geplant.
Die im Bau befindlichen Objekte befänden sich alle im Zeitplan. Allerdings dürfte sich der Baustart des Projektes Aquatica in Wädenswil um 12-18 Monate verzögern, aufgrund eines Rekurs des Heimatschutzes. "Die Baustartverzögerung ist zwar nicht schön, aber auch nicht dramatisch", sagte Wolfensberger. Zudem schätzt der CEO die Rechtsposition von Peach als sehr stark ein.
ERTRAGSGLÄTTUNG ANGESTREBT
Das Unternehmen plant weitere Investitionen in Deutschland und der Schweiz. Damit soll das Portfolio, dessen Marktwert Ende 2010 bei 264,5 Mio CHF lag, weiter ausgebaut und diversifiziert werden. Um die Erträge etwas zu glätten, seien auch Investitionen in Mietobjekte geplant. Konkreter wollte Wolfensberger nicht werden, es sei aber bald mit der Ankündigung neuer Projekte zu rechnen. Auch weitere Verkäufe von Projekten oder Teilen sei denkbar, um Erträge zu generieren.
Im Rahmen des Börsengangs seien der Gruppe 55,2 Mio CHF zugeflossen. Daraus seien unter anderem langristige Darlehen zurückgeführt worden. Das Eigenkapital liegt mit 112,5 Mio deutlich über dem Vorjahresniveau von 34,8 Mio. Die Eigenkapitalquote stieg von 17% auf 53%. Mittelfristig strebt Peach hier eine Quote von 30 bis 40% an, die Entwicklungsmarge soll bei über 20% liegen.
ÄNDERUNGEN IM VERWALTUNGSRAT - AUSBLICK WENIG KONKRET, ABER ZUVERSICHTLICH
Zudem stehen einige Änderungen im Verwaltungsrat an. Die bisherigen Mitglieder Peter Saemann und Norbert Ketterer werden nicht mehr zur Wiederwahl antreten. Neu werde Christian de Prati vorgeschlagen.
Für das laufende Jahr 2011 zeigt sich Peach Property zwar wenig konkret, aber zuversichtlich. Dank einer robusten Konjunktur dürften sich sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland der positive Nachfrage- und Preistrend fortsetzen. Durch die Marktpositionierung solle das Unternehmen hiervon profitieren, der Vertrieb dürfte in allen Standorten weiterhin erfreulich verlaufen, heisst es.
Die Aktie zeigt sich unbeeindruckt und steht gegen Mittag unverändert auf 27,20 CHF - damit liegt der Kurs 15% unter dem Ausgabepreis von 32 CHF im vergangenen November.
dm/rt

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