Pensionskassen klingeln nicht mehr so laut

Nach zwei fetten Jahren haben die Pensionskassen 2007 ihre Wertschwankungs-Reserven leicht abbauen müssen. Laut Bundesamt für Statistik (BFS) stehen die Reserven vor einer Bewährungsprobe.

Dieser Inhalt wurde am 06. November 2008 - 16:18 publiziert

2005 und 2006 hatten die Pensionskassen ihre Wertschwankungs-Reserven aufgrund der positiven Entwicklung auf den Finanzmärkten um 85% respektive 25% aufbauen können. 2007 mussten sie diese um 2,5% auflösen, wie das BFS am Donnerstag mitteilte.

Die Reserven erreichten laut provisorischen Ergebnissen per Ende 2007 einen Stand von 51,4 Mrd. Franken. Das entspricht 8,5% der Bilanzsumme. Diese stieg gegenüber dem Vorjahr um 23,3 Mrd. oder 4% auf über 606 Mrd. Franken an.

Die freien Mittel wurden auf 10,5 Mrd. Franken (-14 %) reduziert. Geringere freie Mittel und tiefere Wertschwankungs-Reserven dürften den Deckungsgrad bei vielen Vorsorgeeinrichtungen leicht reduzieren, schreibt das BFS. Es sei zu erwarten, dass sich aufgrund der Verhältnisse auf den Finanzmärkten diese negative Entwicklung spürbar verstärken wird.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen