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Personalaufstockung für Spionageabwehr

Der neue Chef des fusionierten In- und Auslandnachrichtendienstes, Markus Seiler, fordert mehr Personal für die Spionageabwehr. In einem Interview der SonntagsZeitung gab er zudem bekannt, dass der Nachrichtendienst zivile Stützpunkte auf Schweizer Botschaften plant.

Dieser Inhalt wurde am 08. November 2009 - 14:16 publiziert

Die Schweiz sei als offenes Land mit einer offenen Volkswirtschaft und vielen internationalen Organisationen ein Tummelfeld der Nachrichtendienste, sagte Seiler. Deshalb müsse mehr Personal für die Spionageabwehr eingesetzt werden. "Die steigende Zahl der Spionagefälle sorgt mich sehr", sagte Seiler. Bei Firmen, Verwaltung und Forschungsinstituten müsse zudem das Sicherheitsbewusstsein geschärft werden.

Seiler leitet den zivilen Nachrichtendienst, in dem auf den kommenden 1. Januar der Dienst für Analyse und Prävention (DAP) und der Strategische Nachrichtendienst (SND) zusammengeführt werden. Er will die Nachrichtenbeschaffung nicht grundlegend neu organisieren. Man überlege sich aber, zusätzliche, zivile Stützpunkte des Nachrichtendienstes auf Schweizer Botschaften im Ausland einzurichten, sagte Seiler.

Bei dem Plan gehe es um Stützpunkte in Weltgegenden, die für die Schweiz von strategischem Interesse seien, in denen der Nachrichtendienst aber schlechte Zugänge habe. Die Ideen würden noch vertieft und auch mit dem Aussendepartement diskutiert.

swissinfo.ch und Agenturen

da SonntagsZeitung

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