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Pfizer erleidet Rückschlag bei Lungenkrebs-Medikament

Dieser Inhalt wurde am 09. Oktober 2009 - 22:00 publiziert

NEW YORK (awp international) - Der US-Pharmakonzern Pfizer hat einen Rückschlag beim Einsatz seines Medikaments Figitumumab gegen Lungenkrebs erlitten. Vorliegende Daten deuteten auf ernsthafte Nebenwirkungen hin, die bis zum Tode führen könnten, teilte der Konzern am Freitag mit. Deshalb sei die Aufnahme neuer Patienten in die laufende Phase-3-Studie bis auf Weiteres gestoppt worden. Patienten, die das Präparat bereits bekommen, könnten die Behandlung nach Rücksprache mit ihrem Arzt aber fortsetzen. Die Börsianer zeigten sich insofern unbeeindruckt: Die Aktie lag 1,3 Prozent im Plus.
Figitumumab wird gegen mehrere Krebsarten eingesetzt, die laufende Studie soll die Wirksamkeit bei fortgeschrittenem Lungenkrebs belegen. Unabhängige Beobachter schlugen jedoch nach Durchsicht der Studiendaten Alarm. 681 Patienten nehmen derzeit an der Untersuchung teil, Ziel waren 820, wie ein Konzernsprecher sagte. Analysten trauen Figitumumab zu, bis zum Jahr 2015 einen Umsatz von 400 Millionen Dollar zu erreichen./RX/das/la

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