Navigation

Pfleiderer-Chef sieht Unternehmen 2011 wieder profitabel - Neues Sparprogramm

Dieser Inhalt wurde am 16. November 2009 - 11:10 publiziert

NEUMARKT (awp international) - Der Möbel- und Bauzulieferer Pfleiderer zeigt sich nach einem Verlust im zweiten Jahresviertel wieder optimistisch für seine Geschäftsentwicklung. "Seit Juli verlassen wir langsam die Talsohle. Unsere Auftragseingänge sind seither deutlich gestiegen. Im August und September haben wir auf Konzernbasis sogar wieder schwarze Zahlen geschrieben", sagte Unternehmenschef Hans Overdiek dem Wirtschaftsmagazin Euro. "Wir sehen im zweiten Halbjahr einen Aufwärtstrend und glauben, dass sich die aktuellen Erholungstendenzen 2010 fortsetzen werden."
So bekommt Pfleiderer laut Overdiek unter anderem wieder mehr Objektaufträge in Deutschland. "Da profitieren wir vom leichten Aufwärtstrend in der Bauwirtschaft und beliefern Gewerbeimmobilien wie Hotels und Bürogebäude. Zudem helfen uns Infrastrukturmassnahmen des Staates sowie die wachsende Zuversicht in der Möbelindustrie." Aber auch in der von der Immobilienkrise am härtesten getroffenen Region, in den USA, würde die im MDax notierte Gesellschaft wieder schwarze Zahlen vor Steuern erwirtschaften.
Für das Gesamtjahr 2009 hält der Pfleiderer-Chef auf Konzernebene einen Verlust für realistisch. "In Abhängigkeit von der Konjunktur können wir auch für 2010 einen Verlust nicht ausschliessen. Ich bin mir aber sicher, dass Pfleiderer bei einer halbwegs stabilen Wirtschaftsentwicklung auch mithilfe unserer Sparmassnahmen 2011 wieder profitabel sein wird."
Die für das laufende Jahr angepeilten Kosteneinsparungen in Höhe von 80 Millionen Euro sollen erreicht werden. "Und wir setzen noch einen drauf", kündigte Overdiek an. "Wir wollen unsere Organisation und Führungsstrukturen in Westeuropa nochmals verschlanken und im Jahr 2010 einen weiteren zweistelligen Millionenbetrag einsparen." Der Pfleiderer-Chef geht davon aus, dass dieses neue Sparprogramm auch Arbeitsplätze kosten wird. Die im MDax notierte Gesellschaft wird am kommenden Dienstag (24.11.) Zahlen für das dritte Quartal vorlegen./ne/zb

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?