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Phoenix Mecano im 3. Quartal besser als erwartet - vorsichtig optimistisch (AF)

Dieser Inhalt wurde am 03. November 2009 - 09:20 publiziert

Stein am Rhein (awp) - Phoenix Mecano, ein in den Gebieten Gehäusetechnik und industrielle Komponenten tätiges Technologieunternehmen, hat im dritten Quartal den Umsatz stabilisieren und die Ertragskraft steigern können. Der Auftragseingang zeigte gar wieder aufwärts. Mit Blick in die Zukunft zeigt sich die Schaffhauser vorsichtig optimistisch.
Das Unternehmen musste im dritten Quartal 2009 einen Umsatzrückgang um 2,3% auf 104,3 Mio EUR hinnehmen. Bereinigt um Veränderungen im Konsolidierungskreis betrug der Rückgang 15,7%, wie der Komponentenhersteller am Dienstag mitteilte. Der Auftragseingang stieg gar wieder um 2,8% auf 105,0 Mio EUR.
Der operative Gewinn auf der Stufe EBIT sank um 59,7% auf 5,6 Mio EUR, allerdings belastet durch Einmalaufwendungen von 1 Mio EUR im Zusammenhang mit der Integration von Teilen der Ende Januar 2009 in Insolvenz gegangenen Okin-Gruppe. Die EBIT-Marge sank auf 5,4 (VJ 13,0)% und der Reingewinn lag mit 4,1 Mio EUR um 55,9% unter dem Vorjahreswert. Der betriebliche Cashflow betrug 10,0 Mio EUR (-44,8)%.
Im Vergleich zum ersten Halbjahr, in dem der konsolidierte Bruttoumsatz um 15,0% und der betriebliche Cashflow um 59,7% gesunken waren, habe das dritte Quartal damit eine deutliche Verbesserung erfahren, stellt Phoenix Mecano fest. Auch die Erwartungen der Analysten wurden auf allen Ebenen übertroffen.
Wichtige Stützen des Ertrages waren im Berichtsquartal die Sparten Gehäusetechnik und ELCOM/EMS, während die Sparte Mechanische Komponenten noch von geplanten Integrationskosten der anfangs Jahr getätigten Akquisition Okin belastet war.
Der Umsatz der Sparte Gehäusetechnik sank im Berichtsquartal um 28,6% auf 29,5 Mio EUR, bedingt durch das reduzierte Marktvolumen, hauptsächlich in den Märkten für Maschinen- und Anlagenbau sowie Mess- und Regeltechnik. Dank Kostenmanagement habe in der Sparte ein Betriebsergebnis von 5,0 (8,5) Mio EUR geschrieben werden können. Die Marge betrug 16,9%.
Der Umsatz der Sparte Mechanische Komponenten stieg akquisitionsbedingt um 24,9% auf 47,1 Mio EUR. Unter Ausklammerung der Akquisition ergab sich ein Rückgang um 12,2%. Der Industriemarkt leide weiterhin unter der Krise im Maschinenbau. Das Ergebnis sei derzeit noch durch die Integration von Okin belastet. Die Integration verläuft den Angaben zufolge planmässig, ein positiver Ergebnisbeitrag sei bereits für 2010 geplant.
In der Sparte ELCOM/EMS reduzierte sich der Umsatz um 0,7% auf 27,3 Mio EUR. Die im Berichtsquartal verbesserte Marktsituation bei Photovoltaikprodukten habe die Marktschwäche bei Komponenten für Industrieelektronik und Steuerungen weitgehend kompensiert. Das Betriebsergebnis ging zwar im dritten Quartal auf 1,5 (2,6) Mio EUR zurück, habe sich jedoch gegenüber dem ersten Halbjahr (0,3 Mio EUR) deutlich verbessert.
Die Visibilität bleibt derzeit weiter eingeschränkt, schreibt das Unternehmen mit Blick auf die Zukunft. Sollte die jüngste Erholung auf breiter Front an Fahrt gewinnen, werde auch der Maschinenbau profitieren. Ein Aufschwung könnte nach Einschätzung des Unternehmens dann aufgrund der zyklischen Natur dieser Branche dynamisch ausfallen.
Phoenix Mecano werde für einen solchen allfälligen Aufschwung bereit sein. Trotz Kapazitätsanpassungen befinde sich die Gruppe, nicht zuletzt aufgrund der sehr soliden Bilanz, in einer komfortablen Lage.
Die Gruppe in den vergangenen Monaten auch gezeigt, dass sie sich schwierigen Rahmenbedingungen sehr schnell anpassen könne. Dies lasse das Management vorsichtig optimistisch in die Zukunft blicken. Die Gruppe werde auch in Zukunft sich ergebende Chancen zur Branchenkonsolidierung nutzen.
ra/cc

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