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Poker um WEF-Sicherheitskosten

Der Bündner Regierungsrat Klaus Huber will die WEF-Führungsrolle seines Kantons beibehalten. Keystone

Es ist kaum realistisch, dass der Bund sämtliche Sicherheitskosten für das WEF 2003 übernimmt. Dieser Meinung ist die Bündner Regierung.

Dieser Inhalt wurde am 15. November 2001 - 12:49 publiziert

Die Sicherheitskosten für das Weltwirtschafts-Forum (WEF) seien in Gesprächen mit dem Bund immer ein Thema, erklärte der Bündner Regierungsrat Klaus Huber. Deren volle Übernahme durch die Eidgenossenschaft im Umfang von rund 10 Mio. Franken sei "eher unrealistisch", sagte Huber.

Die Bündner Grossrats-Kommission hatte die komplette Übernahme der Kosten durch den Bund verlangt.

Die Achtel-Lösung

Für das WEF 2002, das kurzfristig von Davos nach New York verlegt wurde, habe man sich bereits auf eine Formel verständigt. Laut Huber sollen in Zukunft der Kanton Graubünden sowie der Bund je drei Achtel übernehmen, das WEF und die Gemeinde Davos je einen Achtel.

Wichtig sei für das nächste WEF in Davos eine Solidarität unter den Kantonen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Justizministerin Ruth Metzler und die kantonalen Polizeidirektoren hätten erste Gespräche darüber geführt, sagte Huber.

Graubünden will Führungsrolle behalten

In einem Brief an den Bundesrat hat die Bündner Regierung am Donnerstag bekräftigt, dass sie ihre Führungs- und Gastgeberrolle beim nächsten WEF-Jahrestreffen in Davos wahrnehmen will. Befriedigt zeigt sich die Regierung im Schreiben, dass die weitere Durchführung des WEF in Davos breite Unterstützung geniesst.

Die Kantonsregierung hat der Landesregierung weiter versichert, alles zu unternehmen, das WEF Davos für die Zukunft zu sichern. Sie will überdies den eingeschlagenen Weg zur Öffnung des Forums im Sinne des neuen "Spirit of Davos" konkretisieren und die Durchführungs-Modalitäten regeln.

swissinfo und Agenturen

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