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TRIPOLIS/DOHA (awp international) - Die Aufständischen in Libyen bewaffnen sich, um mögliche Angriffe der Truppen von Staatschef Muammar al-Gaddafi abzuwehren. Der arabische TV-Sender Al-Dschasira zeigte am Dienstag Bilder aus einer Kaserne im Osten Libyens, auf denen zu sehen war, wie Zivilisten Kisten mit Munition öffnen und Luftabwehrgeschütze in Stellung bringen.
Die Lage in den umkämpften Städten des Westens blieb unübersichtlich. "Libya al-Youm", eine Webseite der Opposition, meldete in der Nacht, junge Aufständische hätten am Ortseingang der Stadt Al-Sawija eine Gruppe von Soldaten angegriffen. Sie hätten drei Soldaten getötet und mehrere Waffen erbeutet.
Ein Bewohner Al-Sawijas sagte, ein ehemaliger Bürgermeister der Stadt sei aus dem Umfeld von Gaddafi gewarnt worden, dass dieser Kampfflugzeuge schicken wolle, falls die Aufständischen ihre Proteste dort nicht beenden sollten. Er sagte, die Lebensmittel in der belagerten Stadt würden langsam knapp.
In der Hauptstadt Tripolis blieb es am Dienstag zunächst ruhig. Auf einer Webseite der Opposition wurden Bilder von "Söldnern" Gaddafis veröffentlicht, die angeblich in der Stadt Al-Sintan gefangen genommen worden waren.
Die Opposition veröffentlichte ausserdem ein Video, in dem eine ehemalige Leibwächterin von Gaddafi zu Wort kommt. Die Frau, die angeblich in den Libanon geflohen ist, sagt: "Wenn ich heute noch seine Leibwächterin wäre, dann würde ich ihn töten." Die Echtheit dieses Videos liess sich jedoch nicht überprüfen./as/abc/DP/tw

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