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BRÜSSEL (awp international) - Angesichts der immer höheren Lebenserwartung der Europäer empfiehlt die EU-Kommission eine spätere Rente. Bis 2060 sollte das Renteneintrittsalter schrittweise auf 70 Jahre steigen - die Menschen sollten künftig höchstens ein Drittel ihres Erwachsenenlebens im Ruhestand verbringen. Das empfiehlt ein sogenanntes "Grünbuch" zur Rentenpolitik, das die Kommission am Mittwoch in Brüssel verabschieden will. EU-Arbeitskommissar Laszlo Andor will die Pläne dann öffentlich vorstellen.
Derzeit gehen die Arbeitnehmer in der EU mit nur knapp über 60 Jahren in den Ruhestand - obwohl das gesetzliche Rentenalter meist deutlich höher liegt. Damit verabschieden sich die Europäer deutlich früher in die Rente als der Durchschnitt aller Mitglieder der Industrieländerorganisation OECD. "Die Wirtschaftskrise hat gezeigt, dass mehr getan werden muss, um die Wirksamkeit und Sicherheit der Rentenkassen zu verbessern", warnt die EU-Kommission.
Allerdings hat die Brüsseler Behörde keine Kompetenz, in der Rentenfrage zu entscheiden. Jedes EU-Land bestimmt selbstständig über sein nationales Rentensysteme. Die Kommission kann daher nur Anstösse geben. Das "Grünbuch" enthält einen Fragenkatalog, zu dem Regierungen, Verbände und Verbraucher sich nun äussern können.
Im Alter länger zu arbeiten, liegt im europäischen Trend. Allerdings gibt es nach wie vor zwischen den EU-Ländern grosse Unterschiede beim Renteneintrittsalter. Besonders früh gehen die Arbeitnehmer in Frankreich in den Ruhestand (mit 59 Jahren) sowie in einigen osteuropäischen Staaten. In Deutschland wird von 2012 an schrittweise die Rente mit 67 Jahren eingeführt./mt cb/DP/ang

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