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POLITIK/Paris will neue internationale Währungsordnung

Dieser Inhalt wurde am 20. Mai 2010 - 15:05 publiziert

BERLIN (awp international) - Frankreich dringt auf eine internationale Währungsordnung. Das kündigte die französische Wirtschaftsministerin Christine Lagarde am Donnerstag an. In einer per Videoleitung aus Paris nach Berlin übertragenen Erklärung sagte Lagarde, Frankreich werde dies im nächsten Jahr auf die Agenda der G20-Staaten setzen.
Die eine oder andere Finanzinstitution des Bretton-Woods-Systems solle "vielleicht etwas angepasst und umgestaltet werden", sagte Lagarde. Gemeint sind unter anderem der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank. Lagarde sprach sich zugleich wie Deutschland dafür aus, das Thema Bankenabgabe auf internationaler Ebene voranzutreiben.
Frankreich übernimmt im nächsten Jahr den Vorsitz der Gruppe der wichtigsten Volkswirtschaften (G20). Präsident Nicolas Sarkozy hatte angekündigt, während der G20-Präsidentschaft verschiedene Ziele zu verfolgen. In diesem Jahr hat Südkorea den Vorsitz. /sl/DP/js

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