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"AHVplus" für die schlecht Verdienenden?

Mehr AHV für Menschen mit kleineren Einkommen, mehr Schutz vor missbräuchlichen Kündigungen: Die Delegierten des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) haben die Eckpunkte ihrer Gewerkschaftspolitik für die nächsten zehn Jahre bestimmt.

Dieser Inhalt wurde am 06. November 2010 - 15:21 publiziert
swissinfo.ch und Agenturen

"AHVplus" heisst die Idee, die von den 225 stimmberechtigten SGB- Delegierten gutgeheissen wurde. Diese fordern neu nach Einkommen differenzierte Leistungsziele: eine Rente von 80 Prozent des bisherigen Einkommens für Monatslöhne unter 5000 Franken und eine Rente von 60 Prozent für Einkommen über 7000 Franken.

Die "AHVplus" soll die Basis-AHV und die zweite Säule ergänzen. Die Delegierten beauftragten die SGB-Organe, bis 2012 ein entsprechendes Modell mit allen Details auszuarbeiten.

Am Samstag beschlossen die Gewerkschafter einen zweiten Eckpfeiler ihrer der künftigen Politik: Sie wollen gewerkschaftlich aktive Angestellte besser vor Kündigungen schützen.

"Wir fordern in der Vernehmlassung, dass die Sanktionen gegen fehlbare Arbeitgeber verstärkt werden", sagte – SGB-Sprecher Peter Lauener. Auch brauche es ein Gesetz, dass die Wiederanstellung der missbräuchlich Entlassenen regle.

Äusserst knapp - mit 70 zu 69 Stimmen - beschlossen sie, dass der SGB ein allfälliges Referendum gegen die Ausfinanzierung öffentlicher Pensionskassen unterstützen würde.

Die Delegierten haben zudem Paul Rechsteiner als Präsidenten für eine vierte Amtsperiode wiedergewählt.

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