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Jura: Bisherige verfehlen absolutes Mehr

Im Kanton Jura fällt der Entscheid über die künftige Zusammensetzung der Regierung erst im zweiten Wahlgang. In der ersten Runde erreichte wie schon vor vier Jahren niemand das absolute Mehr. Die fünf Bisherigen belegten jedoch die Spitzenplätze. Eine Schlappe musste die SVP einstecken.

Dieser Inhalt wurde am 25. Oktober 2010 - 08:11 publiziert
swissinfo.ch und Agenturen

Das beste Resultat erzielte mit 13'062 Stimmen die Sozialdemokratin Elisabeth Baume-Schneider vor dem Christlichsozialen Laurent Schaffter (9851 Stimmen). Auf dem dritten Platz folgt der Freisinnige Michel Probst (9443 Stimmen) vor den beiden Christdemokraten Philippe Receveur (9245 Stimmen) und Charles Juillard (8441).

Chancenlos blieb die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei, die nach 2006 zum zweiten Mal versuchte, in der fünfköpfigen Exekutive des Kantons Jura Einsitz zu nehmen. Ihr Kandidat, der 2007 überraschend in den Nationalrat gewählte Psychiater Dominique Baettig, landete mit 4200 Stimmen bei insgesamt 13 Kandidierenden auf dem elften Platz.

Besser erging es den erstmals angetretenen Grünen: Hubert Godat erzielte mit 4716 Stimmen den achten Rang.

Neben der Regierung wählten die Jurassierinnen und Jurassier auch ein neues Parlament. Die jurassische Legislative bleibt knapp bürgerlich: 31der insgesamt 60 Sitze bleiben nach den Wahlen vom Sonntag in der Hand von CVP, FDP und SVP.

Verliererin ist die FDP mit drei Sitzverlusten. Zwei Sitze gewonnen haben dagegen die Grünen.

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