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FRANKFURT (awp international) - Das finanzschwache Euro-Land Portugal gerät an den Finanzmärkten immer stärker unter Druck. Nach einer abermaligen Herabstufung der Kreditwürdigkeit des Landes durch die US-Ratingagentur Moody's sind die Risikoaufschläge für portugiesische Staatsanleihen am Dienstag auf neue Rekordstände gestiegen. Dies verteuert die Refinanzierung des kleinen südeuropäischen Landes immer mehr. Portugal gilt als nächster Kandidat für den europäischen Rettungsschirm EFSF.
Im Vormittagshandel stieg die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen bis auf 8,590 Prozent. Bei fünfjährigen Papiere kletterte die Rendite gar auf 9,918 Prozent und damit knapp unter die Zehn-Prozent-Marke. Zum Vergleich: In Deutschland liegt die Rendite für zehnjährige Staatstitel derzeit bei 3,37 Prozent, im fünfjährigen Bereich bei lediglich 2,67 Prozent. Der hohe Risikoaufschlag für portugiesische Anleihen erklärt sich mit dem hohen Misstrauen der Investoren in die Kreditwürdigkeit Portugals.
Am Dienstagmorgen hatte die US-Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit Portugals um eine Note auf "Baa1" gesenkt. Das Rating steht weiter unter Beobachtung, was eine weitere Herabstufung in der kurzen Frist möglich macht. In den Tagen zuvor hatten bereits die Agenturen Standard & Poor's sowie Fitch die Bonität Portugals stark reduziert. Bei diesen Agenturen liegt das Rating nur noch eine Note über dem sogenannten "Ramsch-Status", mit dem spekulative Anlagen gekennzeichnet werden. Die Bewertung von Moody's ist etwas besser - sie liegt noch drei Noten über "Ramsch-Niveau"./MNI/bgf/jsl

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