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Solothurn (awp/sda) - Die Solothurner Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen Geldwäscherei gegen die Schweizerische Post erhoben. Anlass ist eine Barabhebung von 4,6 Mio CHF. Die Anklage wurde beim Richteramt Solothurn-Lebern eingereicht.
Der Schweizerischen Post wird vorgeworfen, die entsprechende Barauszahlung ohne jegliche Vorabklärungen vorgenommen zu haben, wie die Solothurner Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Die Gelder seien sofort ausser Landes gebracht worden und seither unauffindbar.
Ein Strafverfahren aus dem Jahr 2007 habe ergeben, dass sich zwei beschuldigte Mitarbeiterinnen weisungskonform verhalten haben, wie die Staatsanwaltschaft festhielt. Das Strafverfahren gegen diese beiden Personen sei deshalb eingestellt worden.
Die interne Stelle der Post für Geldwäschereifragen habe trotz Kenntnis des ausserordentlich hohen Bargeldbezugs jedoch keine Abklärungen über Herkunft oder Verwendung der 4,6 Mio CHF vorgenommen, heisst es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft.
Sie wirft der Post vor, keine internen Regelungen in Hinblick auf Geldwäscherei zu haben, die festlegen, wie bei der Ankündigung von unüblich hohen Barbezügen vorzugehen sei. Deshalb handle es sich um ein Organisationsverschulden.

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