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SASKATOON (awp international) - Der weltgrösste Düngemittelhersteller Potash hat dank der anziehenden Nachfrage und steigender Preise seinen Gewinn im vergangenen Jahr fast verdoppelt. Der kanadische K+S-Konkurrent verdiente unter dem Strich 1,8 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag in Saskatoon mitteilte. Das entspricht 5,95 Dollar je Aktie. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte hätten die Düngebestellungen aus der Landwirtschaft kräftig angezogen. Der Kaliabsatz lag mit 8,6 Millionen Tonnen deutlich über dem Ergebnis des Krisenjahres 2009.
Der Gewinn hätte noch höher sein können, wenn sich Potash nicht einem als feindlich eingestuften Übernahmeversuch des britisch-australischen Bergbaukonzerns BHP Billiton hätte erwehren müssen, erklärte der Vorstand. Die Kosten für die letztlich erfolgreiche Abwehrschlacht drückten das Gesamtjahresergebnis um 18 Cent je Aktie. Am Ende scheiterte die Übernahme am Veto der kanadische Regierung, die so hohe Hürden aufbaute, dass BHP im November aufgab. Trotzdem fuhr Potash nach eigenen Angaben von Oktober bis Dezember das zweitbeste Ergebnis eines vierten Quartals seiner Geschichte ein.
Für die kommenden Jahre gab sich das Management sehr optimistisch. Die weltweit steigende Nachfrage nach Lebensmitteln werde das Geschäft antreiben. Allein in diesem Jahr rechnet der Konzern damit, dass der Welt-Kalimarkt auf 55 bis 60 Millionen Tonnen steigen wird, 2010 dürften es Schätzungen zufolge 52 Millionen Tonnen gewesen sein. Der Konzern selbst rechnet damit 9,5 bis 10 Millionen Tonnen abzusetzen.
Der Gewinn dürfte weiter kräftig steigen. Der Konzern hält nach alter Berechnung 8,40 bis 9,60 Dollar je Aktie für realistisch. Zuvor hatte das Unternehmen mitgeteilt, einen Aktiensplit im Verhältnis 3 zu 1 zu vollziehen. Der Gewinn soll auf dieser Grundlage bei 2,80 bis 3,20 Dollar je Anteilsschein liegen.
enl/stb/tw

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