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Präsident der Nationalbank zum Euro, zu "Ja zu Europa" und zur US-Konjunktur

Jean-Pierre Roth über Wirtschaftsthemen aller Art.

(Keystone Archive)

"Die Schweiz ist nicht bereit für einen Beitritt zur EU-Einheitswährung." Folge eines solchen Beitritts wäre eine Anhebung des Zinsniveaus von 1,5 Prozent.

Dies sagte Nationalbank-Präsident Jean-Pierre Roth in einem Gespräch mit dem Westschweizer Radio. Eine Erhöhung des Hypothekarzinses in dieser Grössenordnung hätte laut Roth schwerwiegende wirtschaftliche Konsequenzen.

Befragt vom Westschweizer Radio zur Initiative "Ja zur Europa" erklärte Roth, dass die schweizerische Währungspolitik "vielleicht besser" sei als jene der Europäischen Union.

Zur gegenwärtigen Konjunkturentwicklung sagte der neue Präsident der Schweizerischen Nationalbank, dass die Abkühlung der US-Wirtschaft "wesentlich stärker ausgefallen sei, als er erhofft habe". Die Nationalbank sei allerdings schon letztes Jahr von einem verlangsamten Wachstum der US-Wirtschaft ausgegangen.

Aus der erhofften weichen Landung sei aber leider nichts geworden. Er glaube aber nicht, dass sich die etwas harte Landung der amerikanischen Wirtschaft stark auf den Konjunkturverlauf in Europa auswirken werde.

Roth begründete seinen Optimismus mit dem Hinweis, dass Europa eine grosse Wirtschaftsmacht mit einer bedeutenden Binnennachfrage sei. Zudem sei das Konsum- und Investitionsklima in Europa nach wie vor gut.

Im weiteren erklärte Roth, dass die Nationalbank bisher von den 1'300 Tonnen zum Verkauf bestimmten Goldreserven bereits 180 Tonnen auf dem Weltmarkt veräussert habe. Das Kilo Gold verkaufe sich gegenwärtig zu etwa 1'400 Franken, zu rund 1'000 Fr. weniger als zu Beginn der Verkaufsaktion.

swissinfo und Agenturen

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