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Preise für die Interkonnektion sinken

Der Telekommunikations-Konzern Swisscom senkt die Interkonnektions-Preise auf Anfang nächsten Jahres um bis zu sechs Prozent. Der Tarif wurde auf Grund neuer Berechnungen gesenkt.

Dieser Inhalt wurde am 17. Oktober 2000 - 13:25 publiziert

Swisscom liege damit - nach eigenen Angaben vom Dienstag (17.10.) - im europäischen Mittel und setze die regulatorischen Anforderungen fair, transparent und konsequent um.

Die Interkonnektion regelt die Zusammenschaltung der Netze von Swisscom und der alternativen Anbieter. Die Swisscom-Konkurrenz erhält so Zugang zu über drei Millionen Haushalten in der Schweiz, muss dafür aber bezahlen.

Um die Gebühren für die Benutzung des Swisscom-Netzes wird seit der Marktliberalisierung zwischen dem ehemaligen Monopolisten und den neuen Bewerbern gestritten.

Gebühren werden kaum sinken

Die Preissenkung sei ein Schritt in die richtige Richtung, sagten Sprecher von Sunrise und diAx. Ob die Kundschaft davon einen direkten Nutzen habe, müsse noch genauer abgeklärt werden. Bei einer Preissenkung von sechs Prozent sei aber eine Tarifsenkung der Gesprächskosten bei diAx eher unwahrscheinlich, sagte Sprecherin Monika Walser.

Diese Senkung der Interkonnektionspreise könnte sich unter Umständen als Nullsummenspiel erweisen, sagte Sunrise-Sprecher Stephan Howald. Der Interkonnektions-Preis sei eine diffizile Angelegenheit mit verschiedensten Auswirkungen, welche Sunrise im Detail studieren müsse. Im Jahr 2001 dürften ihre Kunden kaum Tarifsenkungen auf Grund der neuen Interkonnektions-Preise erwarten.

swissinfo und Agenturen

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