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PRESSE/Barclays plant Reform der Bonuszahlungen

FRANKFURT (awp international) - Der neue Vorstandvorsitzende der britischen Grossbank Barclays , Bob Diamond, plant einem Pressebericht zufolge eine tiefgreifende Reform der Bonuszahlungen für mehr als 1.000 Top-Manager. Künftig soll ein Teil der Prämien in Form von Zwangswandelanleihen (Contingent Convertible Bonds oder Coco-Bonds) ausgezahlt werden, berichtet die "Financial Times" (Dienstag). Damit will Diamond die Mitarbeiter stärker am Risiko beteiligen. Die Coco-Bonds wandeln sich automatisch in Aktien um, wenn die Bank in Schwierigkeiten gerät und bestimmte Kapitalquoten unterschreitet.
Bankenaufseher fordern schon lange ein neues Bonussystem für Banker. Finanzinstitute gehen zunehmend dazu über, Boni nicht bei sofortigem Erfolg und in bar auszuzahlen, sondern den längerfristigen Erfolg abzuwarten und gegebenenfalls bei nachträglichen Verlusten, die Gratifikationen zurückzufordern.
Diamonds Pläne sind laut "Financial Times" Teil einer gross angelegten Strategieüberprüfung. Demnach will er Sparpläne, mit denen er die zuvor von ihm geleitete Kapitalmarktsparte Barclays Capital getrimmt hatte, wahrscheinlich auf die gesamte Bank ausweiten. Würde das im selben Ausmass umgesetzt wie bei Barclays Capital, wäre der Abbau von mehr als 3.000 Stellen die Folge. /hoskai/enl/nmu

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