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HAMBURG (awp international) - Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer will die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F+E) einem Bericht zufolge im kommenden Jahr stabil halten. Für 2012 seien Investitionen in vergleichbarer Höhe des laufenden Jahres geplant, heisst es in einem Bericht der "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf eine Betriebsvereinbarung. Im laufenden Jahr will Bayer rund drei Milliarden Euro für die Forschung und Entwicklung ausgeben. Von den F+E-Mitteln sollen zwei Drittel in die Medizinsparte, ein Viertel in den Pflanzenschutz sowie rund acht Prozent in die Kunststoffsparte fliessen.
Mit dem konstant gehaltenen Forschungs- und Entwicklungsbudget reagiere Bayer anders als viele Pharmakonkurrenten auf die Probleme der Branche. Einige Pharmahersteller, allen voran der US-Konzern Pfizer , kürzen derzeit ihre Ausgaben in dem Bereich - entweder um zu sparen oder um Investoren mit Sonderzahlungen bei Laune zu halten. Bayer will mit Stellenstreichungen die jährlichen Kosten um 800 Millionen Euro senken. Geplant ist der Abbau von weltweit 4.500 Stellen - davon 1.700 in Deutschland.
In der Betriebsvereinbarung, die der Zeitung vorliegt, stehen erste Details des Stellenabbaus. Konkrete Zahlen oder Angaben zu den Fortschritten gebe es allerdings nicht, hiess es in dem Bericht. In der Medizinsparten seien von den angestrebten 700 Stellenstreichungen erst 400 vereinbart. Bei den 300 Jobs, die im Pflanzenschutzbereich wegfallen, gebe es noch "zum Teil erheblichen Beratungsbedarf". Ganz unklar sei die Lage in der Verwaltung. Für die dort wegfallenden 700 Stellen lägen noch keine konkreten Pläne vor, schreibt Betriebsratschef Thomas de Win in der Betriebsvereinbarung an die Mitarbeiter./zb/stw/tw

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