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Zürich (awp) - Die BKW FMB Energie AG ist nach dem Ausstieg der deutsche Eon aus ihrer 21%-Beteiligung auf Partnersuche, will aber eigenständig bleiben. "Mit einem Paket dieser Grösse können wir das Aktionariat mitgestalten. Ziel ist es nicht einfach, Eon durch einen neuen Partner gleicher Grösse zu ersetzen, sonst stehen wir in einigen Jahren wieder vor der gleichen Situation wie heute. Auch wollen wir keinen Aktionär, der eine Fusion sucht oder im Hinterkopf bereits daran denkt, die BKW zu übernehmen", sagt CEO Kurt Rohrbach im Interview mit "Finanz und Wirtschaft "(FuW, Vorabdruck 10.07.).
"Die BKW haben sich strategisch als eigenständiges Unternehmen positioniert und wollen diesen Weg weitergehen. Ein Zusammengehen mit Axpo oder Alpiq ist also nicht geplant", doppelt der CEO nach. Das Engagement eines neuen Partners soll sich gemäss Rohrbach etwa in der Grössenordnung von Groupe E bewegen. BKW ist mit Groupe E mit je 10% übers Kreuz verflochten.
Strategisch halte BKW an der Stossrichtung eines eigenständigen, vertikal integrierten Versorgers mit Produktion, Handel, Netz sowie Vertrieb fest. "Dabei wollen wir vor allem die Versorgung stärken. Das ist in der Schweiz wie im Ausland möglich, zumal wir dort über eigene Produktion verfügen", so der CEO.
Die Übernahme eines Anteils eigener Aktien von der Eon belaufe sich auf mehr als 540 Mio CHF, heisst es weiter. An der bisherigen Dividendenpolitik will Rohrbach aber festhalten. Somit sollen weiterhin 40-50% des Gewinnes ausgeschüttet werden.
Im Weiteren bestätigte der CEO den Ausblick für 2010: "Wir rechnen weiterhin mit leicht tieferem Betriebsergebnis und Gewinn. Der Geschäftsgang ist stark davon geprägt, wie wir unsere Energie vermarkten, die wir nicht zur Versorgung der Endkunden benötigen. Das gilt ebenfalls für das Finanzergebnis, das wegen der hohen Einlagen in die staatlichen Reservefonds für Kernkraftwerke vom Geschehen am Finanzmarkt abhängt und den Gewinn erheblich beeinflussen kann."
Von der 21%-Beteiligung von Eon an der BKW übernimmt die Groupe E ein 5%-Paket und hält künftig 10%. Die BKW übernehmen in einem ersten Schritt knapp 9% ihrer Aktien und haben eine Kaufoption für das restliche 7%-Paket bis September 2011.
rt

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