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Zürich (awp) - Die Rolle der Kernkraft muss neu beurteilt werden. Das sagt Kurt Rohrbach, CEO der BKW und Präsident des Verbands schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE), im Interview mit der "NZZ am Sonntag" (NZZaS; Ausgabe vom 27.03.). Dabei gehe es um eine gesellschaftspolitische Frage, die Zeit brauche. "Gleichzeitig werden weltweit alle Anlage-Anbieter ihre Lehren ziehen. Neu-Anlagen dürften dann anders aussehen als die heute geplanten."
Nach der AKW-Katastrophe im japanischen Fukushima sind die Kernkraftprojekte in der Schweiz blockiert, die Rahmenbewilligungsverfahren sistiert. Es werde daran nicht weitergearbeitet, so Rohrbach. "Deshalb ist die Frage des Rückzugs der Gesuche nicht vordringlich."
Die Strombranche setzt auf Gaskraftwerke als Übergangslösung, um später neue AKW-Gesuche einzureichen. Dies würde einen Kostenschub mit sich bringen, sagt der BKW-CEO. "Wir müssten unsere Investitionskosten, aber vor allem die variablen Gaskosten auf die Stromkunden abwälzen können." Der Gaspreis schlage als variabler Kostenanteil in hohem Ausmass auf den Strompreis durch.
mk

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