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(Mit weiteren Angaben)
LONDON (awp international) - Der britische Ölriese BP ist mit seinem Versuch gescheitert, doch noch eine Einigung mit einem russischen Oligarchen-Konsortium über seine künftigen Russland-Aktivitäten zu erzielen. Die Online-Ausgabe der "Financial Times" meldete am Mittwoch unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise, BP habe die Gespräche abgebrochen. Die Forderungen der Oligarchen seien unrealistisch. Ähnliches meldete das "Wall Street Journal": Kreisen zufolge sagte Rosneft in London zu Investoren, dass BP ziemlich sicher ersetzt werden müsse durch einen anderen Partner.
BP möchte mit dem russischen Staatskonzern Rosneft riesige Ölvorkommen im Nordpolarmeer ausbeuten. In Vorbereitung der Zusammenarbeit sollte es zu einem Aktientausch kommen. Die Frist dafür läuft am Tag der BP-Hauptversammlung an diesem Donnerstag aus. BP-Chef Bob Dudley steht wegen des Managements des Deals auch intern in der Kritik.
BP betreibt seit längerer Zeit ein Gemeinschaftsunternehmen mit russischen Oligarchen. Die Firma BP-TNK beutet Ölreserven auf dem Festland aus. Die russischen Partner machen ein Recht aus dem Gesellschaftervertrag geltend, wonach sie bei jeder anderen Öl-Aktivität von BP in Russland vorher gefragt werden müssen. Dies sei im Falle des beabsichtigten Rosneft-Deals nicht geschehen.
Die Oligarchen erwirkten vor einem Londoner Gericht eine einstweilige Verfügung gegen den Deal zwischen BP und Rosneft. Mehrere Versuche der aussergerichtlichen Einigung scheiterten. Zuletzt kündigte das Oligarchen-Konsortium AAR eine Klage auf Schadenersatz in Höhe von zehn Milliarden Dollar an.
"Wir haben AAR die Möglichkeit angeboten, bei dem Projekt in der Arktis mitzumachen. Wir haben ihnen Geld angeboten. BP hat ihnen eine sehr, sehr grosse Summe für die Anteile an TNK angeboten - und sie haben nicht mit uns auf einer Ebene verhandelt, die irgendwie in der Nähe der Realität gewesen wäre", zitiert die Zeitung eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle.
"Deswegen sieht es so aus, als gebe es keinen Fortschritt und sowohl BP als auch Rosneft haben letztlich die Gespräche gestoppt. AAR wird am Ende den Aktientausch und den Deal um die Ölförderung in der Arktis verhindern - und wir haben keine Ahnung, was die Gründe dafür sind."/dm/DP/ck

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