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DÜSSELDORF (awp international) - Die Bundesregierung sucht laut einem Zeitungsbericht mit Hochdruck einen neuen deutschen Aktionär für den europäischen Luftfahrtkonzern EADS . "Es werden bereits Gespräche mit verschiedenen Investoren, darunter auch deutsche Zulieferer von EADS geführt", sagte ein Regierungsvertreter dem "Handelsblatt" (HB/Donnerstagausgabe). Zuvor hatte es Spekulationen dazu gegeben, der bisherige EADS-Grossaktionär Daimler wolle sich noch in diesem Jahr von seiner Beteiligung trennen. Nach dpa-Informationen will die Regierung am 23. Februar bei einem Spitzentreffen über die weitere Strategie bei EADS und die Sicherung deutscher Interessen diskutieren.
Bisher habe sich kein privater Investor bereit erklärt, die Anteile von Daimler an EADS teilweise zu übernehmen, schreibt das "Handelsblatt" weiter. Trotzdem solle dieser Ansatz weiter verfolgt werden. Der Daimler-Konzern hält 15 Prozent am Luft- und Raumfahrtkonzern direkt. Weitere 7,5 Prozent sind grösstenteils bei einem Bankenkonsortium geparkt, die Stimmrechte liegen allerdings bei Daimler. Auf französischer Seite gehören dem Lagardere-Konzern 7,5 Prozent und dem Staat 15 Prozent.
Zu den grossen Zulieferern von EADS zählt die Zeitung unter anderem die Rüstungshersteller Diehl und Rheinmetall . Geschäftlich eng verbunden mit EDAS sei auch der Motorenhersteller MTU und der Bremer Satellitenbauer OHB. Nach Informationen des Blattes prüft die Bundesregierung zudem, ob die Bundesländer mit EADS-Standorten wie Hamburg und Niedersachsen direkt oder über ihre Landesförderbanken Anteile übernehmen wollen. Sollte auch diese Variante scheitern, könnte die staatliche KfW Bankengruppe die Anteile von Daimler übernehmen, verlautete aus der Bundesregierung./dct/fa

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