Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

HAMBURG (awp international) - Der Autokonzern Daimler will sich einem Pressebericht zufolge möglichst schnell von seinen Anteilen am europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS trennen. Die Stuttgarter drängten auf einen Verkauf ihrer 15-prozentigen Beteiligung noch in diesem Jahr, schreibt die "Financial Times Deutschland" (FTD/Dienstag) unter Berufung auf Branchenkreise. Dabei würden die Aktien dem Bund zwar angeboten, doch drängt Daimler dem Bericht nach auf einen Preis, wie ihn externe Investoren zahlen würden. So gebe es Interesse von arabischen Beteiligungsgesellschaften. Das könnte aber die deutsch-französische Machtbalance bei EADS gefährden.
Laut Zeitung wird der Ausstieg jetzt offensiv vorangetrieben, nachdem zuletzt das Finanzierungspaket um den Militärtransporter A400M abgeschlossen wurde. Neben der Konzentration auf das Automobilgeschäft spielten auch die immer wieder auftauchenden Risiken im EADS-Geschäft eine Rolle, heisst es. Ein Daimler-Sprecher hatte am Montag betont, es gebe keinen neuen Sachstand. Dass Daimler sich langfristig von EADS trennen möchte, ist bekannt.
Nach dpa-Informationen will die Regierung am 23. Februar bei einem Spitzentreffen über die weitere Strategie bei EADS und die Sicherung deutscher Interessen diskutieren. Derzeit spielen Regierungsexperten verschiedene Szenarien durch. Diskutiert wird auch, ob EADS-Aktien bei der staatlichen Förderbank KfW geparkt werden könnten, um die Machtbalance im Konzern zu wahren./enl/dct/wiz

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???