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PRESSE/DE: Post und Verdi beenden Streit über Billig-Tochter First Mail

Dieser Inhalt wurde am 24. Mai 2010 - 16:58 publiziert

BERLIN (awp international) - Die Deutsche Post und die Gewerkschaft Verdi haben den Streit über die Arbeitsbedingungen bei der Konzerntochter First Mail beigelegt. Beide Seiten hätten einen Tarifvertrag für die Auszubildenden abgeschlossen, berichtet die Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Gewerkschaftskreise. So werde die Zahl der Auszubildenden von derzeit 15 auf rund 1.000 junge Mitarbeiter erhöht. In diesem Jahr kämen 300 und 2011 dann weitere 690 Ausbildungsplätze hinzu. Die Post baut damit neben den eigenen Briefboten eine zweite Briefzustellung mit günstigeren Löhnen auf.
Somit wird 2011 rund die Hälfte der gesamten Ausbildung des Postkonzerns zu Bedingungen der First Mail stattfinden. Die Löhne dieser Mitarbeiter liegen um rund zwölf Prozent unter denen im Konzern. Sie beginnen im ersten Lehrjahr bei 590 Euro monatlich. Die Arbeitszeit wurde jedoch wie bei der Post auf 38,5 Wochenstunden festgelegt.
Die Post bestätigte die Informationen. "Wir weiten die Arbeit von First Mail aus, sie bleibt aber auf Nordrhein-Westfalen begrenzt", sagte ein Sprecher. "Wir kommen durch die Preise von First Mail an Aufträge in der Zustellung heran, die wir sonst gar nicht bekommen könnten", sagte er. Im Frühjahr hatte First Mail einen Grossauftrag als Subunternehmer des Medienkonzerns WAZ in Essen erhalten./fn

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