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Bern (awp/sda) - Der starke Franken bereitet dem Tourismus Sorgen. Jürg Schmid, Chef des Branchenverbands Schweiz Tourismus, befürchtet einen Rückgang bei den Buchungen im Spätherbst und im Winter.
"Zwar haben wir noch eine Zunahme aus den asiatischen Wachstumsmärkten wie beispielsweise Indien, China oder den Golfstaaten. Das kann jedoch langfristig Ausfälle aus dem grossen Euro-Raum nicht kompensieren", sagte Schmid in einem Interview mit dem "Tages-Anzeiger" vom Donnerstag.
Als Folge des schwachen Euro sei die Schweiz für ausländische Touristen um rund 15 Prozent teurer geworden, "ohne dass wir um 15 Prozent besser geworden wären". Die Tourismus-Betriebe seien aber nicht in der Lage, ihre Preise zu senken, da die ganze Branche "mit hauchdünnen Margen" kalkuliere.
Bis und mit Juli wuchs der Schweizer Tourismus um zweieinhalb Prozent gegenüber dem - allerdings schwachen - Vorjahr, wie Schmid weiter sagte. Der starke Franken wirke sich mit einer vier- bis sechsmonatigen Verzögerung auf die Buchungen aus.
Schmid leitete Schweiz Tourismus während zehn Jahren, dann wurde er Leiter des Personenverkehrs bei der SBB - aber noch während der Probezeit wechselte er wieder zurück zum Tourismusverband.
mk

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