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Zürich (awp) - Der Stromversorger Energiedienst sieht sich nach dem Atom-Unglück in Japan gut aufgestellt, um von einer steigenden Nachfrage nach Strom aus erneuerbaren Energien zu profitieren. "Der Gesinnungswandel hin zu Ökostrom zeigt sich im aktuellen Wechselverhalten der Kunden", sagte CEO Martin Steiger im Gespräch mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW, Ausgabe 20.04.).
In Deutschland könne jeder Kunde seinen Stromlieferanten frei wählen und wechseln, erklärte der Firmenchef zum Absatzmarkt im Nachbarland. "Da sind wir jetzt mit unserer Naturenergie gut positioniert." Weil das Unternehmen wegen Fukushima mit einer höheren Nachfrage konfrontiert sei, komme Energiedienst gar in Beschaffungsengpässe, denn die entsprechende zertifizierte Wasserkraft sei auf dem Markt einzukaufen.
Rein produktionstechnisch sei das Jahr 2011 verhalten angelaufen, hiess es weiter. Die Wasserführung des Rheins und der Rhone sei aufgrund des Ausbleibens von Niederschlägen und der sehr früh einsetzenden Wärmeperiode niedrig. "Wenn es nicht in Bälde zu einer längeren Nässeperiode kommt, wird das erste halbe Jahr punkto Eigenproduktion deutlich unterdurchschnittlich ausfallen", sagte Steiger.
Die Hauptaktionärin EnBW habe an der Bilanzmedienkonferenz im Februar angekündigt, den Aktienanteil an Energiedienst zu reduzieren, sagte der CEO weiter. "Ich kann allerdings nicht sagen, zu welchem Zeitpunkt, in welcher Form und in welcher Höhe dies geschehen wird." Der Stromkonzern aus Baden-Württemberg hielt zuletzt mehr als 80% an Energiedienst.
cc/cf

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