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PRESSE/Ergebnisse des Banken-Stresstest verzögern sich

LONDON (awp international) - Die Ergebnisse des neuen Banken-Stresstests in Europa werden sich Presseberichten zufolge vermutlich bis Anfang Juli verzögern. Die zuständige Aufsichtsbehörde EBA sei unzufrieden mit den gelieferten Daten einiger Institute, hiess es. Sie hätten zu optimistische Annahmen für die Berechnungen zugrunde gelegt. Deshalb habe die EBA Nachbesserungen gefordert. Ursprünglich sollten die Ergebnisse des zweiten Stresstests für die Banken in Europa Ende Juni vorliegen. Die Banken hatten ihre Daten Ende April abgegeben.
Mit der Untersuchung will die Politik Vertrauen in die Stabilität der Finanzmärkte schaffen. Das war beim ersten Test nicht gelungen. Dieser erwies sich als Farce. So musste Irland seine Grossbanken nur wenige Wochen nach Verkündung mit milliardenschweren Kapitalspritzen vor dem Kollaps bewahren. Beim Stresstest waren die Institute noch gut davon gekommen. Lediglich sieben von 91 überprüften Banken scheiterten damals.
Die erst zu Jahresbeginn gegründete EBA will nun eine härtere Gangart an den Tag legen. Im neuen Stresstest werden 90 Banken daraufhin untersucht, ob sie bei einem Wirtschaftsabschwung und einem Zinsschock genug Kapital haben. Dabei wird das "Worst-Case"-Szenario etwas negativer ausgelegt werden als im viel kritisierten ersten Stresstest für Banken im vergangenen Jahr. Der für viele Experten entscheidende Punkt, ob ein möglicher Schuldenschnitt bei Anleihen hoch verschuldeter Eurozonen-Staaten in den Test ausreichend einfliesst, bleibt erneut grösstenteils aussen vor./enl/tw

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