Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Die neue fünfjährige Anleihe des Euro- Rettungsfonds EFSF ist auch von Privatanlegern gekauft worden. "Rund ein Prozent der Anleihen ging bei der Zuteilung an Privatanleger", sagte Zeina Bignier von der Société Générale der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die Bank war zusammen mit HSBC und Citi federführend für die Anleiheausgabe, die am Dienstag stattfand und die erste des Rettungsfonds war. Der Fonds kündigte eine weitere Anleihe für das zweite Quartal an.
Das eingenommene Geld ist für Irland bestimmt. Auch in Deutschland griffen der Zeitung zufolge ein paar Privatanleger zu, zum Beispiel bei der Commerzbank . Die Deutsche Bank bietet die Anleihe nach eigenen Angaben Privatanlegern nicht an.
Der Euro-Rettungsfonds hatte am Dienstag seine ersten Milliarden für Irland im Rekordtempo eingesammelt. Investoren aus aller Welt rissen sich um die von den von Euro-Staaten garantierte Anleihe mit einem Gesamtvolumen von 5,0 Milliarden Euro. Für die Anleihe gingen mehr als 500 Gebote mit einem Ordervolumen von insgesamt 44,5 Milliarden Euro ein, damit war der Fonds neunfach überzeichnet.
Der Rettungsfonds kündigte eine weitere Anleihe für das zweite Quartal an, die voraussichtlich zehn Jahre laufen wird: "Abhängig von den Marktumständen werden wir im zweiten und im dritten Quartal jeweils eine weitere Anleihe platzieren", sagte Christophe Frankel, der Finanzvorstand des Rettungsfonds. "Vermutlich werden wir uns bei der Anleihe für das zweite Quartal die Laufzeit von zehn Jahren ansehen, um die vorgegebene durchschnittliche Laufzeit aller Anleihen für Irland von 7,5 Jahren zu erfüllen".
Das Volumen soll genauso wie bei der dritten Anleihe in diesem Jahr drei bis fünf Milliarden Euro betragen. 2012 werden weitere Anleihen im Wert von insgesamt zehn Milliarden Euro auf den Markt kommen.
Irland war im November als erstes und bisher einziges Euro-Land unter den Rettungsschirm von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds (IWF) geschlüpft. Den Iren wurden 85 Milliarden Euro Unterstützung zugesagt. 17,5 Milliarden Euro davon übernimmt der Euro-Rettungsfonds. Um diesen Beitrag zu stemmen, will der Fonds insgesamt 26,5 Milliarden Euro am Markt aufnehmen: 16,5 Milliarden in diesem Jahr und 10 Milliarden im nächsten Jahr./mda/DP/he

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???