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DÜSSELDORF (awp international) - Europas börsennotierte Unternehmen sind einer Analyse zufolge profitabler als ihre Wettbewerber in den USA. Die 500 grössten börsennotierten Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen Europas steigerten ihre Nettoumsatzrendite im abgelaufenen Geschäftsjahr von 4,8 auf 7,3 Prozent - ein Plus von rund 50 Prozent, wie aus einer Rangliste des "Handelsblatts" Donnerstagausgabe) hervorgeht. Bei den US-Konzernen stieg die Marge demnach lediglich von 6,1 auf 7,2 Prozent.
Die Nettoumsatzrendite zeigt an, wie viel vom Umsatz nach Abzug aller Kosten und Steuern als Gewinn bleibt. Nur im Jahr 2007, als die US-Wirtschaft sich bereits abschwächte, derweil Europa noch boomte, war Amerika schon einmal schwächer. Insgesamt steigerten die 500 grössten europäischen Unternehmen laut der Auswertung ihre Nettogewinne um durchschnittlich 74 Prozent auf 501 Milliarden Euro. Solch einen grossen Zuwachs habe es nie zuvor gegeben, heisst es in dem Bericht. Damit seien die Konzerne nur noch sieben Prozent vom Ergebnis des Rekordjahres 2007 entfernt.
Unter den zehn renditeträchtigsten Firmen mit Margen zwischen 27 und über 100 Prozent findet sich laut dem Bericht keine deutsche Firma. Mit dem Chiphersteller Infineon , der Softwareschmiede SAP , der Senderkette ProSieben Sat.1 und dem Siliziumspezialisten Wacker Chemie schafften vier deutsche Unternehmen Umsatzrenditen von mehr als zehn Prozent./yyzz/DP/jkr

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