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HAMBURG (awp international) - Der Mischkonzern Evonik will spürbar in sein Chemiegeschäft investieren und stellt für Zukäufe mindestens eine Milliarde Euro bereit. "Die momentan gültige Mittelfristplanung sieht sechs Milliarden Euro Investitionen für die Chemie vor - davon sind fünf Milliarden Euro Sachinvestitionen und eine Milliarde Euro für Akquisitionen", sagte Vorstandschef Klaus Engel der "Financial Times Deutschland" (FTD/Montag). Informationen der Zeitung, das Zukaufsbudget könne sogar auf 1,5 Milliarden Euro aufgestockt werden, liess Engel unkommentiert. Er bestätigte aber, die bisherige Mittelfristplanung werde gerade überarbeitet und der Betrag für Akquisitionen könnte steigen. "Wir haben jetzt noch mehr Spielraum, um die Dinge voranzubringen", sagte Engel.
Weiteres Geld für den Ausbau des Chemiegeschäfts soll der Teileverkauf der Kraftwerkssparte Steag bringen, in der heute die Gebotsfrist der zweiten Runde abläuft. Zudem will sich der Konzern von einzelnen Geschäftsfeldern im Chemiebereich trennen. Dazu gehören nach Angaben von Engel Carbon Black, die Industrieruss produziert, und Colorants mit Farb- und Lackmischungen. Beide Bereiche erlösen dem Zeitungsbericht zufolge zusammen rund eine Milliarde Euro.
Im Anschluss an den Steag-Verkauf will Evonik seine Immobiliensparte an die Börse bringen, so dass die Chemiesparte übrig bleibe. Auch für diese ist letztlich eine Erstnotiz (IPO) an der Börse geplant./dct/zb/wiz

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