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Zürich (awp) - Der Chef der Forbo Holding AG sieht die wirtschaftliche Situation etwas optimistischer als noch vor einigen Monaten, bleibt für die nähere Zukunft aber eher vorsichtig. "Gegenüber der Beurteilung im Frühjahr 2010 hat sich die wirtschaftliche Situation im Jahresverlauf etwas verbessert", sagte CEO This Schneider in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Ausgabe 23.02.). Forbo habe in den vergangenen beiden Krisenjahren die Strukturen erfolgreich angepasst, neue Produkte lanciert und Märkte erschlossen.
Da langfristig gedacht werde, seien während der Krise Projekte vorangetrieben worden, welche kurzfristig Geld kosteten. "Davon können wir nun profitieren und konnten deshalb mit dem Halbjahresergebnis ein neues Rekordresultat für 2010 ankündigen", erklärte Schneider. Hinzu komme noch der Ertrag aus dem Verkauf des Grossteils der Rieter-Aktie.
Die bestehenden akuten Probleme der Weltwirtschaft seien aber lediglich in den Hintergrund gerückt. "Darum bleiben wir für die Zukunft weiterhin eher vorsichtig." Schneider verweist auf die "horrende Staatsverschuldung" verschiedener Länder oder die Verwerfungen an der Währungsfront sowie auf die Herausforderungen mit der Rohmaterialpreisentwicklung sowie der Verfügbarkeit der Rohstoffe. Die Wahrnehmung der Lage sei zwar positiver geworden, was dem Konsum zuträglich sei, die fundamentalen Probleme seien jedoch noch nicht gelöst.
Seine Skepsis zur Konjunktur bezieht sich vor allem auf Europa und die USA, während er sich für die Wachstumsmärkte zuversichtlicher zeigt. "Für die Wachstumsmärkte rechnen wir weiterhin mit einer guten Wirtschaftsentwicklung." Forbo strebe für die nächsten Jahre in diesen Märkten eine Verdoppelung des Umsatzanteils auf 20% an.
Auf mittlere Sicht will Schneider mit allen drei Divisionen von Forbo weiter wachsen. Er schliesst aber weder den Aufbau einer vierten Division noch die Reduktion auf zwei Divisionen aus. Konkrete Strategiediskussionen stünden derzeit jedoch nicht zur Diskussion.
cf/ra

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