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PRESSE/Georg Fischer-CEO: Umsatzanteil Piping Systems soll auf über 40% steigen

Zürich (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer will den Umsatzanteil seiner Sparte Piping Systems bis ins Jahr 2015 von 34% auf über 40% erhöhen. In den nächsten Jahren will der Konzern für Piping Systems Umsatz von 400 bis 500 Mio CHF zukaufen, bestätigte GF-CEO Yves Serra in einem Interview mit der Zeitschrift "Stocks" (Vorabdruck vom 13.05.) frühere Angaben.
An Bieterwettkämpfen wolle Georg Fischer dabei allerdings nicht teilnehmen. Im Visier für Zukäufe seien Firmen, die ungefähr 50 bis 200 Mio CHF Umsatz machen, normalerweise seien das Familienunternehmen, sagte Serra. "Um eine Chance zu haben, müssen wir langfristig den Kontakt mit ihnen pflegen und Geduld haben."
Nach dem Konjunktureinbruch von 2008 sei Georg Fischer generell auf einen Konjunkturrückfall besser vorbereitet, gab sich der CEO überzeugt. "Wir haben eine tiefere Kostenbasis und sind gerade in den Wachstumsmärkten gut positioniert." Heute schreibe der Konzern ab einem Umsatz von rund 3 Mrd CHF schwarze Zahlen. 2010 belief sich der Umsatz auf GF 3,4 Mrd CHF.
In der Automobilsparte sei der Preisdruck weiterhin "sehr hoch", sagte Serra weiter: "Aber die Chancen sind nicht schlecht, höhere Margen zu erzielen." Es werde für die Hersteller immer wichtiger, das Gewicht der Fahrzeuge zu reduzieren. Georg Fischer sei auf die Entwicklung leichterer Teile spezialisiert. Für ein Ende des "Booms" der Autoindustrie sieht der GF-CEO derzeit keine Anzeichen. "In Asien sind Zuwächse von 10 bis 15% möglich", gab er sich überzeugt.
tp/cf

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