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Zürich (awp) - Beim Rohstoffkonzern Glencore dürften sich die Partner nach dem Börsengang vorerst nicht von ihrer Beteiligungen am Unternehmen trennen. "Unsere Partner behalten ihre Anteile", sagte CEO Ivan Glasenberg im Gespräch mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW, Vorabdruck der Ausgabe 16.04.). Wer in der Schweiz lebe, sei aus Steuergründen an fünfjährige Haltefristen gebunden. "Ich selbst verkaufe keine Aktien, solange ich für Glencore arbeite", betonte er.
Dank der Kotierung erhalte die Gesellschaft "richtiges Kapital", so Glasenberg weiter. Bisher habe Glencore über Quasi-Eigenkapital verfügt, hiess es. Immer, wenn Partner das Unternehmen verliessen, habe deren Anteil über fünf Jahre vergütet werden müssen und Glencore habe viel Liquidität verloren.
Der Rohstoffkonzern habe in den letzten fünf Jahren grosse Anlagevermögen im Industriebereich erworben, die er veräussern müsste, um in der jetzigen Struktur Partner auszuzahlen, führte Glasenberg aus. "Das wollen wir nicht."
Mit Blick auf mögliche weitere Akquisitionen sagte der CEO, wenn sich eine Gelegenheit bietet, greife das Unternehmen zu. "Wir wollen weitere Vermögenswerte kaufen. Dank der Publikumsöffnung haben wir jetzt das nötige Pulver."
Eine Kombination von Glencore und Xstrata würde Mehrwert erzeugen, so Glasenberg. Letztlich müsse der Verwaltungsrat darüber entscheiden. Dies gelte auch für Louis Dreyfus Commodities. "Zur Zeit ist rein gar nichts geplant", sagte er.
cc

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