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PRESSE/Goldman Sachs geht auf US-Börsenaufsicht zu - bessere Kundeninformation

Dieser Inhalt wurde am 03. Mai 2010 - 09:10 publiziert

NEW YORK (awp international) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs will einem Pressebericht zufolge mit einer Änderung umstrittener Geschäftspraktiken die US-Börsenaufsicht SEC milde stimmen. Die Bank plane, ihre institutionellen Investoren besser über die von ihr vermarkteten Produkte aufzuklären und sich dies von den Kunden bestätigen zu lassen, berichtet die "Financial Times" (Montagausgabe) und beruft sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Gleichzeitig sollten komplexe Wertpapiere wie beispielsweise strukturierte Produkte nur bestimmten Kunden angeboten werden, die die erforderlichen Vorkenntnisse mitbringen.
Mit diesem Schritt wolle die Bank die Chancen einer aussergerichtlichen Einigung mit der SEC erhöhen. Nach Informationen der Zeitung laufen derzeit noch keine Verhandlungen zwischen Goldman Sachs und der SEC über eine derartige Einigung.
Im April hatte die Aufsicht die Bank zivilrechtlich wegen Betrugs bei Geschäften mit Kreditderivaten auf verbriefte Hypotheken verklagt. Sollte sich die SEC auf eine aussergerichtliche Einigung einlassen, könnten alte Vorwürfe wieder laut werden, dass die Behörde mit den Schuldigen der globalen Finanzkrise zu lasch umgeht. Die Investmentbank kommt zunehmend in Bedrängnis. Denn jetzt droht ihr auch ein strafrechtliches Verfahren. Am Freitag wurde bekannt, dass die New Yorker Staatsanwaltschaft prüft, ob ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet werden muss./stb/tw

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