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PRESSE/IBM-Manager sieht keine Kartell-Probleme bei Sun-Verkauf an Oracle

Dieser Inhalt wurde am 09. Dezember 2009 - 08:10 publiziert

SAN FRANCISCO (awp international) - Der Chef der IBM-Softwaresparte Steve Mills sieht keine kartellrechtlichen Probleme beim Sun-Verkauf an den Rivalen Oracle . Das sagte der Manager der "Financial Times" (Mittwoch). Die EU-Wettbewerbsbehörde sorgt sich um die Zukunft der quelloffenen Datenbank MySQL und hat Oracle bereits vor einem Monat offiziell ihre Bedenken zugestellt. Nach Ansicht von Mills ist MySQL aber kaum eine direkte Konkurrenz zu Datenbankprodukten von Unternehmen wie IBM und Oracle.
"Das ist nicht gerade die ausgeklügeltste Datenbank auf dem Markt", sagte er. "Sie wird nicht für komplexe Abfragen und Analysen genutzt." MySQL kommt vor allem für relativ einfache Aufgaben wie den Betrieb von Websites zum Einsatz und nicht als Ersatz für komplexere Firmendatenbanken, wie sie Oracle und IBM herstellen. In Brüssel hat man den Verdacht, Oracle könnte sie aushungern und nicht mehr weiterentwickeln. Unternehmen wären dann ohne kostenlose Alternative zu kommerziellen Datenbanken etwa von Microsoft, Oracle und IBM. Brüssel fordert Zugeständnisse, die Oracle bisher jedoch abgelehnt hat. Am Mittwoch startet eine zweitägige Anhörung vor den EU-Behörden. Beobachter in Brüssel schliessen nicht aus, dass es vorher eine Einigung gibt./gr/tw

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