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HAMBURG (awp international) - Das Logistikunternehmen Kühne+Nagel will einen weit reichenden Konzernumbau starten. "Wir müssen unsere Strukturen verändern", sagte Karl Gernandt, Delegierter des K+N-Verwaltungsrats und Statthalter von Mehrheitseigner Klaus-Michael Kühne, der "Financial Times Deutschland" (Ausgabe vom 21.03). Gernandt will die Rolle von K+N als Dienstleister radikal neu definieren und so eine neue Ära in der Konzerngeschichte einleiten. Bisher werde das Unternehmen oft nur als Transporteur wahrgenommen, sagte Gernandt. "Wir müssen mehr können, als nur Transport zu organisieren."
Ziel sei, mit einer neuen Führungsorganisation tief in die operativen Abläufe der Kunden einzugreifen. "Es geht darum, Einfluss zu nehmen auf produktionsrelevante Entscheidungen der Industriekunden", sagte der Manager. Dazu will er das weltweit gesammelte Wissen von K+N neu nutzen. "Wenn zum Beispiel Modehersteller reihenweise ihre Produktion aus Thailand abziehen, erkennen wir als Erste, dass mehrere Kunden aus der Branche sich gleich verhalten. Und wir können ihnen als global tätiger Logistiker sagen, wohin sie ihre Herstellung verlagern sollten."
Gernandts Idealvorstellung sei, dass die Logistikchefs grosser Industriefirmen künftig immer einen K+N-Verantwortlichen neben sich hätten - so, wie etwa Anwaltssozietäten heute oft eigene Büros in Unternehmen besitzen. K+N müsse "raus aus der Rolle des reinen Auftragsempfängers".
Die K+N-Strategien werden in der Logistik traditionell aufmerksam verfolgt. Das Unternehmen gilt häufig als Taktgeber der Branche und mit einer Gewinnmarge von 5% als führend in dem insgesamt renditeschwachen Geschäft - wenngleich auch K+N bisher nicht die Rückkehr zu Margen auf Vorkrisenniveau gelungen ist.
stb/tw/ra

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