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Zürich (awp) - Das Geschäftsjahr 2010 war aus Sicht von Kuoni bisher anspruchsvoller als erhofft. Dennoch sieht CEO Peter Rothwell Anzeichen für Zuversicht. Die Buchungen hätten sich in diesem Sommer zwar "nicht so, wie ich es gerne hätte" entwickelt, sagte der CEO im Interview mit der Handelszeitung (HaZ, Ausgabe vom 14.07.). "Aber wir haben einige positive Signale."
So sehe der Juli 2010 "viel stärker" aus als der Juli 2009. "Das ist beruhigend, weil der Juli extrem wichtig für uns ist", sagt der CEO. Mit Blick auf die Umsatzrendite erziele die Gruppe einen wesentlichen Teil der Profitabilität im Juli.
Prognosen will Rothwell erst abgeben, wenn das Juli-Ergebnis bekannt ist, also nicht vor Mitte August. Dennoch zeigt sich der CEO zuversichtlicher als noch vor einem Jahr. "2009 befanden wir uns um diese Zeit mitten in einer Abwärtsspirale. Parallel zur Wirtschaftskrise kam die Schweinegrippe. Heute spricht niemand mehr davon", so der Manager. "Damals waren wir besorgt, da wir nicht wussten, was passieren würde. Die Aussichten waren nicht gut. 2010 hat sich dies substanziell verändert, obwohl sich noch lange nicht alle Leute wirtschaftlich besser fühlen." Im Vergleich zum letzten Jahr sei die Konsumentenstimmung nun deutlich erfreulicher.
Dennoch verlief das Geschäftsjahr bisher anspruchsvoll. "Wir wünschten, wir hätten ein leichteres Jahr. Natürlich haben wir 2010 besser erwartet als 2009 - vor allem dann die 2. Hälfte. Ich glaube, das ist nach wie vor richtig. Doch die 1. Hälfte war anspruchsvoller, als wir gedacht haben", sagt Rothwell. Dabei verweist der CEO auf externe Faktoren wie die Unruhen in Thailand oder Griechenland, die Sparmassnahmen der EU-Staaten oder die Vulkanaschewolken aus Island. "All diese aussergewöhnlichen Einflüsse konnte man nicht vorhersehen und beeinflussen, doch sie haben nachweislich einen negativen Effekt auf unseren Geschäftsgang; inklusive der Fussball-WM", sagt Rothwell.
Im zweiten Halbjahr sieht der CEO bisher "nicht die gleiche Unbeständigkeit wie im 1. Halbjahr". Doch Gewissheit habe man nie. Als Reisekonzern sei Kuoni politischen und geografischen Ereignissen sowie Naturgewalten sofort ausgesetzt. Viele dieser Ereignisse gehörten zum täglichen Geschäft. "Doch die Reisebranche hat im 1. Halbjahr mehr als erwartet davon abbekommen. Wir haben uns ursprünglich ein etwas entspannteres Geschäftsjahr 2010 erhofft", sagt Rothwell.
Auf die Frage, ob Kuoni auch in diesem Geschäftsjahr einen Profit abliefern werde, sagte der CEO: "Wir hatten schon im schwierigen 2009 ein positives Ergebnis. Wir wollen uns 2010 substanziell verbessern. Doch das 1. Halbjahr hat dies durch die genannten äusseren Einflüsse erschwert."
Weiter sagte der CEO, Kuoni habe "noch eine Reihe von Akquisitionen in der Pipeline". "Wir können diese zwar noch nicht kommentieren, aber wir arbeiten weiter an Zukäufen", so Rothwell.
ch/ra

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