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PRESSE/Landis+Gyr: 40%-Anteil wird von japanischem Innovationsfonds übernommen

Zug (awp) - Beim Verkauf von Landis+Gyr soll der japanische Technologiekonzern Toshiba einem Medienbericht zufolge nur 60% der Anteile übernehmen. Die restlichen 40% gingen an die "Innovation Network Corp. of Japan", ein von der japanischen Regierung und der Privatwirtschaft gegründeter Investment-Fonds, schreibt die japanische Zeitung "Nikkei" in ihrer Samstagsausgabe.
Für diesen 40%-Anteil werde der Fonds 57,3 Mrd JPY ausgeben, hiess es weiter. Dies wären umgerechnet rund 712 Mio USD. Landis+Gyr hatte den Gesamtkaufpreis Mitte Mai auf 2,3 Mrd USD beziffert. Seinerzeit hiess es, Toshiba werde das Energietechnik-Unternehmen komplett übernehmen. Mit der Übernahme soll ein neuer Weltmarktführer für intelligente Stromversorgungsnetze, so genannte Smart Grids, entstehen.
Der Fonds werde mit Toshiba zusammenarbeiten, um Kooperationen der Schweizer Wirtschaft mit japanischen Konzernen in der Automobil- und Elektronikbranche sowie bei Batterien zu fördern, berichtet die Zeitung "Nikkei" nun.
Landis+Gyr mit Sitz in Zug erwirtschaftete in den letzten 12 Monaten per März 2011 einen Umsatz von 1,59 Mrd USD und einen normalisierten EBITDA von 215 Mio USD.
Der 1896 gegründete Konzern hatte in den letzten zwanzig Jahren bereits vier Mal den Besitzer und zwei Mal den Namen gewechselt. Verkäuferin ist aktuell die australische Investment-Gesellschaft Bayard Capital.
cc

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