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HAMBURG (awp international) - Der US-Pharmakonzern Merck & Co legt nach der milliardenschweren Übernahme von Schering-Plough ein hohes Tempo bei den Einsparungen vor. Von den geplanten 3,5 Milliarden US-Dollar will er ein Drittel bereits in diesem Jahr erzielen - jeweils ein weiteres Drittel dann in den kommenden zwei Jahren. "Weltweit werden wir versuchen, die Einsparungen 2010 bis 2012 in drei etwa gleich grossen Tranchen zu erreichen", sagte Deutschlandchef Hanspeter Quodt der "Financial Times Deutschland" (Freitag).
Merck hatte Schering-Plough Ende vorigen Jahres für 41 Milliarden Dollar übernommen und war damit zum weltweit zweitgrössten Pharmakonzern aufgestiegen. Als Zieljahr für die 3,5 Milliarden Dollar Synergien nannte der Konzern 2012. Das Tempo dieser der Kostensenkung war bislang unklar.
Deutschland liegt bei den Einsparungen dem Bericht zufolge über Plan. "Zum 1. Oktober haben wir eine Summe eingespart, die eigentlich erst für die erste Hälfte 2011 vorgesehen war", sagte Quodt. Eine Summe nannte er nicht. Der Arbeitsplatzabbau sei weitgehend abgeschlossen und falle überproportional zu den weltweit 15 Prozent aus: "Wir bewegen uns zwischen 20 und 30 Prozent", so der Manager. "Mehrere Hundert Stellen in Deutschland sind weggefallen." Er begründete das vor allem mit der Gesundheitspolitik, die in Deutschland wie auch in anderen europäischen Ländern zum Sparen zwinge.
"Der Vertrieb in Deutschland hat sich im niedergelassenen Bereich in den letzten drei Jahren um mehr als 40 Prozent reduziert", sagte Quodt. Von etwa 1.000 Vertriebsleuten, die niedergelassene Ärzte aufsuchten, mussten zunächst etwa 300 gehen ? durch die Übernahme von Schering-Plough kamen noch weitere rund 100 Stellenstreichungen hinzu.
Die Integration in Deutschland soll am 1. Oktober vollzogen werden: Dann verschwindet hierzulande der Name der alten deutschen Schering-Plough-Tochter Essex. Bis Mitte 2011 sollen die Landeszentralen ? beide in München liegend ? am Standort Haar zusammengelegt werden. In Deutschland arbeiten nun 1.600 Mitarbeiter für den fusionierten Konzern. Was Schering-Ploughs alten Forschungsstandort Waltrop angeht, ist die Zukunft der Mitarbeiter noch ungewiss./stw

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