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PRESSE/Meyer Burger-CEO: Produktion ausgelastet - Krise aber nicht ausgestanden

Dieser Inhalt wurde am 15. Oktober 2009 - 13:00 publiziert

Zürich (awp) - Die für die Solarindustrie tätige Meyer Burger Technology AG spürt die in einigen Märkten eine Belebung der Nachfrage und konnte die Kurzarbeit aussetzen. "Wir laufen wieder auf Volllast", erklärte CEO Peter Pauli im Interview mit der Zeitung "Der Bund" (Ausgabe, 15.10.).
Es gebe aber keinen Grund zur Euphorie, so Pauli weiter. Denn die Krise sei noch nicht ausgestanden. "2010 wird das Jahr der Unsicherheit und wir müssen auf Rückschläge gefasst sein." Dabei sei die Solartechnologie als junge Wachstumsindustrie deutlich fragiler als etablierte Branchen.
Während Erholungstendenzen in Europa noch kaum sichtbar sind, ziehe die Nachfrage in den USA wieder spürbar an, sagte Pauli. Ausserdem sei China für Meyer Burger nicht nur der grösste Markt, sondern auch der stärkste Treiber. "Mehr als die Hälfte der Aufträge kommt aus China."
Angesprochen auf mögliche Übernahmen sagte Pauli: "Unser Ziel ist, entlang der Wertschöpfungskette weiterzuwachsen, damit wir mit unterschiedlichen Technologien Gesamtsysteme anbieten können. Es gibt immer eine Handvoll guter Firmen, deren Übernahme wir prüfen." Dabei will Meyer Burger die Weichen stellen, um bereit zu sein, wenn 2011 der erwartete Wachstumsschub einsetzt.
Mit Blick in die ferne Zukunft sieht Peter Pauli Meyer Burger im Jahr 2020 als einen der dominierenden System- und Anlagelieferanten in der Solarindustrie und in weiteren Bereichen der alternativen Energiegewinnung.
mk/ra

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