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Bern (awp) - Urs Berger, der am Donnerstag bei der Versicherung Mobiliar das Amt des Verwaltungsratspräsidenten übernommen hat, will unter anderem das Vorsorgegeschäft weiterentwickeln. "Es stellt sich beispielsweise die Frage, wie wir im Vorsorgegeschäft unseren Kunden neue, massgeschneiderte Lösungen anbieten können", sagte Berger im Interview mit der "Berner Zeitung" (BZ; Ausgabe vom 27.05.). Dabei interessiere vor allem das Geschäft mit dem Risiko.
In der Autoversicherung werde sich die Mobiliar Gedanken machen müssen, wie das Internet noch stärker genutzt werden könne, so Berger zu weiteren strategischen Zielen. Im Bereich der Naturgefahren werden wir unser Wissen, das wir gestützt auf unsere Versicherungsdaten haben, noch stärker mit den Daten der Kantone vernetzen." Dabei bleibe für die Mobiliar das Marktgebiet die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein.
Mit Blick auf mögliche Zukäufe sieht Urs Berger in der Schweiz nicht viele Übernahmeobjekte, welche die Gruppe im Versicherungsgeschäft weiterbringen würden. "Eine Möglichkeit ist höchstens, dass wir ein passendes Portefeuille eines Konkurrenten übernehmen würden, falls das dann für beide Seiten passt", so Berger.
mk/rt

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