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Zürich (awp) - Der Ausschuss der unabhängigen Verwaltungsräte von Alcon will mit Novartis über ein besseres Angebot zum Auskauf der Minderheitsaktionäre verhandeln, wie der Vorsitzende Thomas Plaskett in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW, Ausgabe 07.08.) erklärt. "Wir haben von Beginn weg gesagt, dass wir einen fairen Fusionsvertrag aushandeln wollen. Unsere Position hat sich seither nicht verändert."
Mehrere Entscheide im Zusammenhang mit der Fusion hängen nach Einschätzung Plasketts von den unabhängigen Verwaltungsräten ab. "Das gibt uns genügend Möglichkeiten, die von Novartis geplante Fusion zu verhindern, wenn die Bedingungen nicht fair sind", sagte er weiter. Falls sich kein bedeutend besserer Preis mit Novartis aushandeln lasse, werde der unabhängige Verwaltungsratsausschuss dem Fusionsvertrag sicher nicht zustimmen.
Mit Blick auf eine mögliche Absetzung durch Novartis sagte Plaskett, man werde sich auf jeden Fall "vor Gericht wehren, sollte sich Novartis nicht an den vom Organisationsreglement und vom Schweizer Recht vorgegebenen Weg halten". Allerdings würde es ein langwieriger Gerichtsfall verunmöglichen, die bedeutenden Synergien zu erzielen, die bei der Fusion entstünden.
Viele Minderheitsaktionären verfolgten die Auseinandersetzung sehr genau und hätten Berater engagiert, um sich über das Schweizer Recht aufklären zu lassen. "Es würde mich nicht überraschen, wenn die Minderheitsaktionäre selber Klage gegen Novartis einreichten", so Plaskett. Sie seien auch der Meinung, nicht einfach das erstbeste Angebot anzunehmen, nur um eine juristische Auseinandersetzung zu vermeiden.
cc

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