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Zürich (awp) - Die Novartis AG sieht sich weniger anfällig für einen zunehmenden Preisdruck als Mitbewerber. So sollen die Margen trotz eines schwieriger werdenden Umfeldes gehalten oder gar noch erhöht werden. "Wir geben keine langfristigen Margenziele bekannt, weil solche Ziele stark von äusseren Unsicherheiten beeinflusst sind. Unser Anspruch ist es, die Margen zu halten oder gar zu erhöhen, selbst wenn in den nächsten Jahren einige wichtige Patente, wie etwa von Diovan, Zometa und Femara, auslaufen", sagte CEO Joseph Jimenez in einem Interview mit "Finanz und Wirtschaft" (Ausgabe 17.07.).
Dies sei zwar ein in sehr ambitiöses Ziel, so der CEO. "Dank unseren neuen Produkten und der gut gefüllten Pipeline bin ich zuversichtlich. Die Marge mag leicht schwanken, aber ich sehe keine grösseren Abweichungen vom heutigen Niveau."
Auch hält der CEO den Konzern für weniger anfällig auf den Kostendruck im Gesundheitswesen. "Von unseren verkauften Produkten werden lediglich 60% von einer staatlichen Stelle rückvergütet." Darüber hinaus würden sich die Fortschritte in der Produktpipeline auszahlen. "Rund 20% unseres Umsatzes stammen von Produkten, die wir in den vergangenen drei Jahren lanciert haben."
Neben den USA und Europa werden Schwellenländer auch für Novartis immer wichtiger. Der Konzern verkaufe in den beiden wichtigsten Märkte in den Schwellenländern, China und Russland, in etwa die gleichen Produkte wie in den westlichen Ländern, heisst es weiter. Auch wenn die Medikamentenpreise in diesen Ländern tiefer seien als im Westen, sei die Strategie ähnlich. Zudem wollten die Regierungen beider Länder ihr Gesundheitssystem markant ausbauen, so der CEO. Allerdings unterscheide sich das Vorgehen von der Konkurrenz: "Viele unserer Konkurrenten gehen anders vor als wir und verkaufen vor allem Markengenerika. Wir setzen dagegen stärker auf unsere neuen patentgeschützten Medikamente."
In China und Russland wachse Novartis im hohen 10%- oder im tiefen 20%-Bereich. "Russland ist einer unserer zehn wichtigsten Märkte. Da wir derzeit in beiden Ländern Marktanteile gewinnen, werden wir das Wachstum noch leicht beschleunigen können", so der Jimenez weiter.
Konzernweit sieht Jimenez zudem weiter Möglichkeiten, die Produktivität zu steigern. "Häufig nenne ich unsere Einkaufskosten, wie etwa Marketing- und Verkaufsmaterial oder Reiseausgaben. Mit einem gruppenübergreifenden Einkauf sehe ich hier noch Einsparpotenzial von bis zu 15%." Auch schliesst der CEO weitere Produktivitätssteigerungsprogramme wie das abgeschlossene Projekt "Forward" nicht aus.
rt/uh

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