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BERLIN (awp international) - Die Verträge für die Sanierung von Opel und seiner britischen Schwestermarke Vauxhall sind fertig. Alle Gremien in Europa hätten zum 1. September den Vereinbarungen zugestimmt, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz der "Frankfurter Rundschau" (Donnerstag). Die Zustimmung der Gremien der Opel- Muttergesellschaft General Motors (GM) in den USA werde in Kürze erwartet. Das Paket wurde demnach von dem Europäischen Arbeitnehmerforum (EEF) von Opel und Vauxhall sowie von der Gewerkschaft und dem Opel-Management unter Nick Reilly gebilligt.
Die Zusage der Beschäftigten, sich mit Beiträgen von jährlich 265 Millionen Euro bis 2014 an der Sanierung des europäischen Autogeschäfts von GM zu beteiligen, war in Europa an die Erfüllung mehrerer Bedingungen bis 1. September 2010 geknüpft. Dazu zählen unter anderem: keine Entlassungen bis Ende 2014, Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer, Rückumwandlung der Adam Opel GmbH in eine AG, erweiterte Mitbestimmung, konkrete und verbindliche Investitionszusagen des Managements.
Die Arbeitnehmerbeiträge werden laut "FR" auf einem Treuhandkonto geparkt und von einem Externen verwaltet. Sie fliessen erst, wenn das Unternehmen seine Versprechen erfüllt. Bei dem Treuhänder soll es sich um einen Anwalt handeln. Den Namen nennt Opel bislang nicht./hn/DP/enl

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